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Rehabilitiertes gefoltertes Löwenjunges wird in seinen natürlichen Lebensraum in einem afrikanischen Wildreservat ausgeflogen

Freigeschaltet am 21.11.2020 um 06:42 durch Andre Ott
Simba heute Bild: PRNewswire
Simba heute Bild: PRNewswire

Die Zukunft ist rosig für Simba, das Löwenjunge, das in Russland als Requisite für Fotoshootings verwendet wurde. Der Löwe war dem Tod nahe, als er im März 2020 aus einer Scheune in Dagestan, Russland, gerettet wurde; er wurde gefoltert, war abgemagert und konnte nicht laufen.

Simba vor 7 Monaten Bild: PRNewswire
Simba vor 7 Monaten Bild: PRNewswire

Einheimische berichteten den Behörden, dass seine Entführer mit dem Löwenjungen Geld verdienten, indem sie Touristen einluden, mit Simba Selfies zu machen, und dass seine Beine gebrochen waren, um seine Flucht zu verhindern. Er war auch unterernährt und sein Körper war mit Wunden übersät. Berichte über die Misshandlungen erreichten Tierschützer im Ural.

Die Tierärztin Dr. Karen Dallakyan und andere konnten das Löwenjunge retten und es in Dallakyans gemeinnütziges Tierrettungszentrum SAVE ME Foundation in Tscheljabinsk, Russland, bringen. Sieben Monate lang sorgten Dallakyan und sein Team für die medizinische Behandlung und Betreuung von Simba. Dallakyan sagt: "Viele hingebungsvolle Menschen haben dazu beigetragen, Simba zu retten. Zeuge der Verwandlung dieses prächtigen Tieres zu werden, macht das Ganze lohnenswert. Ich bin erleichtert und dankbar, dass sich Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen zusammengeschlossen haben, damit sich dieses Tier in seinem natürlichen Lebensraum in Afrika entfalten kann."

Die schwierige Rehabilitation des Löwenjungen wird Ende November 2020 mit einer einzigartigen Rückführung nach Tansania enden; eine Anstrengung, die von der Russian Copper Company gesponsert wird. Simba wird zum Kilimanjaro Animal Crew Rehabilitation Centre in Moshi, Tansania, ausgeflogen, wo er in einem separaten Gehege in einem speziellen Zentrum für rehabilitierte Löwen leben und rund um die Uhr betreut wird. Der Löwe wird über ein großes, schönes Areal verfügen, das er durchstreifen kann.

Der Sprecher der Russian Copper Company, Kirill Irkha, sagt: "Als wir von Simbas Notlage und der Notwendigkeit von Geldern für die Rückführung des Tieres nach Afrika hörten, waren wir froh, die Kosten übernehmen zu dürfen. Der von Simba erlittene Missbrauch ist skrupellos. Die Welt durfte daran teilhaben, wie Simba dank engagierter Fachleute und Freiwilliger wieder gesund geworden ist. Wir freuen uns darauf, Simba in seinem natürlichen Lebensraum zu sehen und sind froh, eine Rolle dabei spielen zu dürfen, ihn dorthin zu bringen." Dies ist die erste offizielle Repatriierung von Wildtieren in der Geschichte Russlands.

Quelle: Russian Copper Company (ots)

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