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Der Ara ist Zootier des Jahres 2023 Bunte Schönheiten bedroht durch Wohnungsnot

Archivmeldung vom 30.01.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Rotohrara im Zoo Dresden. Die Projekte der "Zootier des Jahres" Kampagne 2023 werden sich für den Schutz von Rotohraras, Großen Soldatenaras und Kleinen Soldatenaras  und den Blaulatzara einsetzen. Bildrechte: Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) Fotograf: Zoo Dresden
Rotohrara im Zoo Dresden. Die Projekte der "Zootier des Jahres" Kampagne 2023 werden sich für den Schutz von Rotohraras, Großen Soldatenaras und Kleinen Soldatenaras und den Blaulatzara einsetzen. Bildrechte: Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) Fotograf: Zoo Dresden

Bildrechte: Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) Fotograf: Zoo Dresden

Heute wurde im Grünen Zoo Wuppertal das Zootier des Jahres 2023, der Ara, vorgestellt. In Aralandia, der Ara-Voliere des Zoos, konnte unter anderem der Schirmherr der Kampagne, Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr in Nordrhein-Westfalen, die gefährdeten Hyazinth-Aras im Flug bewundern.

Vorstellung des Zootier des Jahres 2023: Der Ara. Mit Dr. Arne Lawrenz (Direktor Grüner Zoo Wuppertal, Volker Homes (Verband der Zoologischen Gärten), Dr. Nils Kramer (Vorstand DTG, Direktor Tierpark Nordhorn), Oliver Krisc318 / Die Verwendungher (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Bruno Hensel (Präsident der GdZ, 1. Vorsitzender Zoo-Verein Wuppertal, Dr. Jens-Owe Heckel (Vorsitzender ZGAP, Direktor Zoo Landau), Dr. Seven Hammer (ZGAP-Vorstandsmitglied)
Vorstellung des Zootier des Jahres 2023: Der Ara. Mit Dr. Arne Lawrenz (Direktor Grüner Zoo Wuppertal, Volker Homes (Verband der Zoologischen Gärten), Dr. Nils Kramer (Vorstand DTG, Direktor Tierpark Nordhorn), Oliver Krisc318 / Die Verwendungher (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Bruno Hensel (Präsident der GdZ, 1. Vorsitzender Zoo-Verein Wuppertal, Dr. Jens-Owe Heckel (Vorsitzender ZGAP, Direktor Zoo Landau), Dr. Seven Hammer (ZGAP-Vorstandsmitglied)

Bildrechte: Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) Fotograf: VdZ

Die Heimat der großen, farbenprächtigen Papageien liegt in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Aktuell kämpfen mehrere Arten dieser charismatischen Vögel um ihr Überleben. Daher wird sich die Kampagne, die von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) initiiert wird, dieses Jahr intensiv für den Schutz der Aras einsetzen. Partner sind die Gemeinschaft der Zooförderer (GdZ), die Deutsche Tierpark-Gesellschaft (DTG) und der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ).

"Jeder kennt den Ara und hat sofort ein Bild von den bunten, intelligenten Vögeln. Die Aras stehen stellvertretend für die vielen Tierarten, die von der Ausrottung bedroht sind. Das Artensterben ist die zweite große Krise unserer Zeit und uns verbleibt nur noch wenig Zeit. Umso wichtiger ist das weltweite Signal, das im Dezember vom Weltbiodiversitätsgipfel in Montreal gesendet wurde und uns auch hier in Nordrhein-Westfalen zum Handeln aufruft", erklärte Umweltminister Oliver Krischer. "Wir dürfen nicht müde werden, uns für bedrohte Arten einzusetzen. Daher unterstütze ich das Nachzuchtprogramm in Wuppertal, um diese Tiere weltweit zu schützen und zu erhalten."

Die Wildbestände vieler Ara-Arten sind in den vergangenen Jahren deutlich eingebrochen. Am bedrohlichsten ist der Lebensraumverlust, durch die immer stärkeren Eingriffe der Menschen. "Jetzt ist es wichtig, die Lebensräume in der Wildnis zu erhalten, den illegalen Handel der Papageien zu bekämpfen und gleichzeitig einen sicheren Bestand der Aras in Zoos aufzubauen", betont Volker Homes Geschäftsführer des Verbands der Zoologischen Gärten. "Die Vielfalt in der Tierwelt zu bewahren, ist ein wichtiges Anliegen moderner Zoos. Dafür setzen wir uns ein. Wir tragen hier vor Ort zum Fortbestand der Aras bei und unterstützen gleichzeitig Projekte in ihrem heimischen Lebensraum. So stellen wir uns der Gefahr entgegen, dass immer mehr Tierarten von unserer Erde verschwinden."

Von den 19 bekannten Arten sind mehr als die Hälfte gefährdet, von Ausrottung bedroht oder wurden bereits ausgerottet. "Als Zootier des Jahres 2023 sollen die Aras nun ein Jahr lang im Rampenlicht stehen. Zusammen mit der Unterstützung unserer Kampagnenpartner und der Zoogemeinschaft wollen wir Lobbyarbeit für diese besonderen Papageien betreiben und ganz konkret Artenschutzprojekte vor Ort unterstützen", sagt Dr. Sven Hammer, 1. Stellvertretender Vorsitzender der ZGAP.

Mit den Kampagnengeldern werden verstärkt Schutzmaßnahmen für Rotohraras und Blaulatzaras in Bolivien sowie für den Kleinen und Großen Soldatenara in Ecuador umgesetzt und Umweltbildungsmaßnahmen gestartet. Spendengelder, die im Laufe des Jahres gesammelt werden, verstärken die Reichweite der Aktivitäten.

Quelle: Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) (ots)

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