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Landwirtschaftsminister: Moorschutz kostet keine Acker- oder Weideflächen

Archivmeldung vom 21.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: detlef menzel / pixelio.de
Bild: detlef menzel / pixelio.de

Kein Bauer muss laut Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) den Verlust von Acker- und Weideflächen durch die Moorschutz-Pläne der rot-grünen Landesregierung fürchten. Das sagte der Minister dem Bremer WESER-KURIER (Mittwoch-Ausgabe). "Es wird keine Bewirtschaftungs-Einschränkungen oder Auflagen für ordnungsgemäße Landwirtschaft durch das neue Raumordnungsprogramm geben", erklärte Meyer. "Und eines ist auch ganz klar: Eine zwangsweise Wiedervernässung ist ausgeschlossen", wies Meyer die Kritik von Landvolkverbänden und Opposition zurück, er betreibe die "kalte Enteignung" der Betriebe. Das Gegenteil sei richtig: Indem die Flächen vor dem Torfabbau geschützt würden, blieben sie erst dauerhaft für eine landwirtschaftliche Nutzung erhalten.

Der Entwurf des Landesraumordnungsprogramms aus dem Agrarministerium sieht 102.000 Hektar als neue Moorentwicklungsgebiete vor. "Davon aber sind allein etwa 58.000 Hektar Grünland, rund 11.000 Hektar sind Ackerland. Also werden rund zwei Drittel der genannten Fläche landwirtschaftlich genutzt und sollen auch weiter so genutzt werden", betonte der Agrarminister. Der status quo bleibe also gewahrt. "Der größte Schaden für das Klima entsteht, wenn man diese Flächen dem schnellen Torfabbau opfert. Dauerhaft wären diese Flächen dann für die Landwirtschaft verloren. Das weiß auch das Landvolk."

Quelle: Weser-Kurier (ots)

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