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Hoffmann: Den Naturschutz nicht für die Windkraftindustrie lockern!

Freigeschaltet am 19.05.2020 um 11:48 durch Andre Ott
AfD-Thüringen kritisiert Bund und Länder, den Naturschutz aufzuweichen – Warum drücken GRÜNE bei Windkraft-Projekten beide Augen zu?
AfD-Thüringen kritisiert Bund und Länder, den Naturschutz aufzuweichen – Warum drücken GRÜNE bei Windkraft-Projekten beide Augen zu?

Bild: AfD/FotoCC0-Pixabay-4738842-julianuc CC0-Pixabay

Die Sprecherin für Umweltpolitik der AfD-Landtagsfraktion Thüringen, Nadine Hoffmann, ist schockiert, wie Bund und Länder den Artenschutz und das Bundesnaturschutzgesetz zugunsten des Baus von Windindustrieanlagen aufweichen wollen.

Am 15. Mai 2020 hatten die Umweltminister der Länder und des Bundes in ihrer Fachministerkonferenz den forcierten Ausbau von Windkraftindustrie als Zugpferd der sogenannten Energiewende beschlossen.

Um dies zu erreichen, soll das Bundesnaturschutzgesetz dem Bau von Windkraftanlagen zukünftig nicht mehr im Wege stehen: „Dieser Beschluss gleicht einer Kriegserklärung an Natur- und Artenschutz. Eine Aufweichung des Bundesnaturschutzgesetzes zugunsten der Windkraftindustrie offenbart ein erschreckendes Maß an Skrupellosigkeit und ideologischer Verblendung.

Die Forderung des Landes Thüringen nach einer Verdopplung der Rendite zeigt die wahren Motive: Finanzielle Interessen und die Verteilung des Geldes von unten nach oben – und das auf Kosten des Umweltschutzes. Windkraft produziert nach wie vor eine unsichere, schwankende Energieversorgung, es fehlen immer noch Speicher. Die Entsorgung krebserregender Karbonfasern im Fall eines Brandes ist nicht geklärt, weil die entsprechenden Systeme fehlen. Gerade in einem Flächenland wie Thüringen würde die Umsetzung dieser Beschlüsse die Zerstörung unserer Natur mit ihrem Artenreichtum und damit des ‚Grünen Herz Deutschlands‘ bedeuten.

Die AfD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, den Artenschutz nicht infrage zu stellen und eine Aufweichung des Bundesnaturschutzgesetzes nicht weiter voranzutreiben“, sagt Hoffmann. Die Energiewende kommt nicht nur die Verbraucher teuer zu stehen, sondern wird zum Totengräber der Natur.

Wie wichtig der Erhalt des Natur- und Artenschutzes wird, belegen Meldungen, denen zufolge immer wieder Greifvögel getötet und deren Horste mutwillig zerstört werden, um so die Voraussetzungen zu schaffen, dass neue Windkraftanlagen überhaupt gebaut werden können. Was man sich vor Jahren nicht vorstellen konnte, lässt sich mittlerweile nicht mehr leugnen: Dass der massive Ausbau der Windenergie ein Desaster für Vögel und für den Tierschutz darstellt, gehört seit Jahren zu den großen Widersprüchen der vorherrschenden Energiepolitik. Seltsamer Weise ist von den Politikern der GRÜNEN in dieser Hinsicht nicht viel zu hören.

Wie skrupellos dabei der Tierschutz den Profitinteressen der Windrad-Lobby geopfert wird, zeigt die offenbar vorsätzliche Tötung von Rotmilanen, die der Errichtung von Windrädern im Weg stehen. Im Frühjahr 2020 wurde in einem Horst in Borchen-Dörenhagen (Nordrhein-Westfalen) ein brütendes Rotmilan-Weibchen erschossen aufgefunden. Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen hat laut einem Bericht des „Westfalen-Blatt“ wenig Zweifel daran, dass die Täter die Absicht hatten, weitere Windkraftanlagen zu ermöglichen. Denn Windräder können laut Bundesbaturschutzgesetzt nur da gebaut werden, wo keine schützenswerten Tierarten leben.

Bei solchen erschreckenden Vorkommnissen handelt es sich mitnichten um Einzelfälle. So wurde erst im vergangenen Jahr ein Mann vom Amtsgericht Stralsund zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro verurteilt, weil er das Nest eines Rotmilans zerstört hatte – auch diese Tat stand offenbar in Zusammenhang mit der Planung eines Windparks im Landkreis Vorpommern-Rügen. Auch im niedersächsischen Dolgen wurde 2018 ein Rotmilan-Horst mutwillig zerstört. Im April 2019 wurde in der Gemarkung Deckbergen (ebenfalls Niedersachsen) ein vergifteter Rotmilan in einer Astgabel entdeckt – der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zieht auch in diesem Fall einen Zusammenhang zu einer geplanten Windkraftanlage in Betracht, die weniger als 500 Meter entfernt entstehen sollte.

Vorfälle wie diese veranschaulichen auf perverse Weise, was die AfD seit Jahren deutlich macht: Die Energiewende ist nicht nur unsozial und ein ökonomisches Desaster, sondern auch unökologisch – sie nutzt nur skrupellosen Geschäftemachern. Dieses unverantwortliche Experiment muss endlich beendet werden!

Quelle: AfD Deutschland


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