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Schauspieler Leonardo DiCaprio kritisiert mangelndes Umweltbewusstsein des US-Präsidenten: "George W. Bush ist kein Vorbild."

Archivmeldung vom 10.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

"Präsident George W. Bush ist nach wie vor kein Vorbild. Fragen Sie mal einen Umweltaktivisten, welche Umwelt-Note er dem Präsidenten geben würde. Mehr als eine Fünf oder Sechs schafft der Mann nicht", sagt Leonardo DiCaprio in VANITY FAIR. Der Schauspieler zählt zu den profiliertesten Umweltschützern Hollywoods. Am 15. November läuft seine Dokumentation "The 11th Hour" in den deutschen Kinos an.

Zu Wort kommen darin so prominente Sprecher wie Jahrhundertphysiker Stephen Hawking oder der ehemalige Kreml-Chef Michail Gorbatschow: "Sie sollten frei reden können", sagt DiCaprio über die Gesprächspartner im Film. "Frei von Rücksichten auf irgendwelche Firmen, frei von Einflussnahme durch die Studios."

Was DiCaprio von anderen erwartet, setzt er auch in seinem eigenen Leben um: "Ich habe Solarzellen auf meinem Dach. Ich habe mein Haus nach ökologischen Maßstäben gebaut. Ich kaufe Bio-Lebensmittel ein." Erst kürzlich ehrte der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) den Schauspieler mit dem Internationalen B.A.U.M.-Sonderpreis für besondere Verdienste um die Förderung des Umweltgedankens.

"Wir müssen endlich der harten Wirklichkeit ins Auge sehen. Jetzt geht es darum, was jeder Einzelne tun muss", fordert DiCaprio. "Regierung und Unternehmen müssen endlich die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir uns ins Auto setzen können und den Tank mit Bio-Treibstoff füllen - oder mit irgendwas, das nicht aus dem Nahen Osten herbeigeschafft werden muss." Bislang seien die politischen Rahmenbedingungen für Umweltengagement in den Vereinigen Staaten allerdings unzureichend: "Ich warte auf eine neue Welt, in der wir nicht mehr über solche Sachen nachdenken müssen. Eine Welt, in der die Leute, die dazu da sind, uns zu regieren, das richtige Umfeld geschaffen haben. Das wird natürlich nie passieren, wenn wir nicht die richtigen Fragen stellen und die richtigen Leute an die Macht bringen."

Quelle: Pressemitteilung VANITY FAIR


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