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Was kostet die Welt?

Archivmeldung vom 21.05.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.05.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Geld regiert die Welt. Manager haben alle Bereiche des Lebens eingeordnet und auf Heller und Pfennig taxiert. Natur schien bislang nur als schlichter Rohstofflieferant auf der Rechnung zu stehen und allenfalls hübsche Kulisse zu sein. Doch die Zeiten ändern sich.

Eine intakte Umwelt und artenreiche Natur sind kostbar, und dass nicht nur für ein paar Biologen. Das Magazin natur+kosmos ist in seiner Juni-Ausgabe der Frage nachgegangen, wie viel Tropenwälder, Vögel oder Bienen eigentlich wert sind.

Das jüngste Beispiel ist das Bienensterben in Amerika. Das wirtschaftliche Wohl eines ganzen Produktionskette hängt am Fleiß der Insekten. Sind sie weg, ist es vorbei mit Obst und Gemüse. Die Preise steigen unweigerlich. Ein anderes Beispiel: Der Hai bringt dem Fischer eine Handvoll Dollar. Einmal. Der Tourist zahlt immer wieder, wenn er den Hai lebend bewundern kann. Ganz gleich, wohin man schaut: Ob Tourismus, neue Medikamente, reine Luft - die Wirtschaftsleistung des Planeten ist enorm.

Wissenschaftler und Unternehmen beginnen, diese Werte beziehungsweise deren Störung in ihre Bilanzen einzubeziehen. Und siehe da: natur- und umweltschonendes Verhalten macht sich bezahlt. Artenvielfalt bedeutet eben nicht nur, Natur zum Anschauen zu erhalten. Sie ist ein Wirtschaftsfaktor. 2008 wird die Staatengemeinschaft in Bonn darüber beraten, was zum Erhalt der Biodiversität getan werden muss. Ihr den richtigen Wert zu geben, ist ein erster Schritt.

Quelle: Pressemitteilung natur+kosmos

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