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Neuer Edelstein schlägt hohe Wellen im Ural

Archivmeldung vom 27.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Institut für Geologie und Geochemie UrO RAN - STIMME RUSSLANDS
Bild: Institut für Geologie und Geochemie UrO RAN - STIMME RUSSLANDS

Im Ural ist ein neuer Edelstein entdeckt worden, der den Wissenschaftlern früher unbekannt war. Der neue Stein kann Diamanten und Smaragden Konkurrenz machen. Das neue Mineral hat den Namen Mariinskit bekommen. Der neue Edelstein hat eine grüne Farbe und eine hohe Lichtbrechung. Beim richtigen Schliff wird kaum einem Diamanten nachstehen. Dies berichtet Lada Korotun in einem Beitrag bei Radio "Stimme Russlands".

Weiter heißt es dort: "Der neue Stein hat den Namen des Mariinski-Vorkommens bekommen, wo er entdeckt wurde. Marrinskit hat eine einfache chemische Formel: BeCr204, was ihn sehr selten macht. In den meisten Fällen haben die Funde eine komplizierte Formel, und sind im Grunde Mischungen. Besonders wertvoll sind nur reine Steine. Der Marrinskit hat eine unglaublich grüne Farbe. Es spricht Michail Popow vom Institut für Geologie und Geochemie an der Uraler Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften:

„Die wichtigsten Eigenschaften des Mariinskits sind folgende: der Stein ist sehr rar, er ist sehr fest, hat eine leuchtende und schöne Farbe wie der Smaragd uns Alexandrit. Seine optischen Eigenschaften sind dem Diamanten sehr nah. Der einzige Nachteil ist eine niedrige Aggregatform von 0,2 Millimeter. Einen solchen Stein kann man nicht schleifen: Nach dem Schliff würde nur ein Fünftel des Steins übrig bleiben. Es ist noch zu früh, über die Entdeckung eines ganzen Mineralvorkommens zu sprechen. Der Stein wurde im Mariinski-Vorkommen – dem größten Diamanten- und Alexandrit-Vorkommen in Europa – entdeckt. Man kann nur sagen, dass in der Erzgrube ein neues Element gefunden wurde.“

Vielleicht wird der neue Stein aufgrund seiner besonderen Eigenschaften wertvollere als Diamant und Smaragd sein. Doch Expertenbeeilen sich nicht zu behaupten, dass es sich um einen Durchbruch auf dem Weltmarkt der Edelsteine handelt. Für die Sammler ist der Stein allerdings ein wahrer Fund. Es spricht Dr. der geologisch-mineralogischen Wissenschaften, Vizepräsident der nationalen Stiftung „Strategische Ressourcen Russlands“ Wladimir Polewanow:

„Dieses Mineral war tausende Jahre lang niemandem bekannt. Das heißt, es kann keinen großen Einfluss auf den Markt der Edelsteine ausüben. Dieser Markt ist äußerst konservativ. Und obwohl er den Diamant nie in den Schatten stellen wird, bin ich mir ziemlich sicher, dass er einen unschätzbaren Wert für die Sammler haben wird.“

Der neue Stein ist auch dadurch einmalig, dass in den letzten 200 Jahren im Ural außer Alexandrit keine neuen Steine entdeckt wurden. Deswegen ist dieser Fund von großem wissenschaftlichem Interesse. Zurzeit werden die Muster des Marrinskits in den beiden größten russischen geologischen Museen in Moskau und Jekaterinburg aufbewahrt."

Quelle: Text Lada Korotun - „Stimme Russlands"

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