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Wilderei bedroht Menschenaffen in Afrika und Asien

Archivmeldung vom 07.09.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.09.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Michael Dahlke

Illegaler Handel und Wilderei sind eine der größten Bedrohungen für die letzten verbliebenen Menschenaffen in Afrika und Asien. www.ngo-online.de, berichtet

Aus dem Inhalt:

Wie eine am Dienstag anlässlich der UN-Menschenaffenkonferenz in Kinshasa veröffentlichte WWF-Studie zeigt, gelangten allein im indonesischen Teil der Insel Borneo jedes Jahr mehrere Hundert Orang-Utans illegal auf die Märkte des Landes. Die Artenschutzorganisation WWF geht davon aus, dass die Wilderei häufig ein Nebenprodukt der meist illegalen, "von der Holzmafia" organisierten Waldvernichtung und der Umwandlung von Regenwald in Plantagen ist. "Die Holzfäller machen ein profitables Zusatzgeschäft, wenn sie in dem Wald, den sie kahl schlagen, auch noch die Orang-Utans fangen und diese dann später verkaufen", so Stefan Ziegler vom WWF.

Weil für jeden gefangenen Orang-Utan mehrere Tiere getötet würden, seien es allein im indonesischen Teil Borneos Jahr für Jahr über 1.000 Tiere, die Wilderei und Handel zum Opfer fielen. Die Zahl der Orang-Utans auf Borneo sei seit 1990 um fast zwei Drittel auf 55.000 Tiere gesunken. Trotzdem habe der Handel in den letzten 15 Jahren nicht abgenommen. "Der blühende Schwarzmarkt bringt die Menschenaffen an den Rand des Aussterbens", so Ziegler.

Quelle: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=11796

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