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BBU besorgt über Brand an Bord eines Atomfrachters

Archivmeldung vom 09.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Parida wurde 1999 in Dienst gestellt. Die vorherigen Namen waren CFS Parida, Korsoer und Parida. Das Schiff ist unter der Flagge Dänemarks in Fahrt.
Die Parida wurde 1999 in Dienst gestellt. Die vorherigen Namen waren CFS Parida, Korsoer und Parida. Das Schiff ist unter der Flagge Dänemarks in Fahrt.

Mit großer Sorge hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf Informationen über einen Brand auf einem Schiff in der Nordsee reagiert. „Auf einem Schiff das mit Atommüll aus der schottischen Atomanlage Dounreay beladen ist, ist in der Nordsee ein Feuer ausgebrochen. Es trieb manövrierunfähig im Meer und driftete auf eine Bohrinsel zu, deren Besatzung evakuiert werden musste“

Erneut bekräftigte der BBU seine Forderungen nach einem Verbot aller Atomtransporte an Land, auf dem Wasser und in der Luft.

Aktuell hat BBU dazu aufgerufen, den grenzüberschreitenden Widerstand gegen Atomanlagen und Atomtransporte zu verstärken. BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz erklärte gesern, "europaweit und darüber hinaus muss immer wieder deutlich werden, dass die Atomindustrie auf eine breite Widerstandsbewegung stößt. Der Schiffsbrand und weitere Ereignisse erfordern ein starkes anti-nukleares Engagement!"

Auf konkrete Kritik des BBU stoßen u. a. die Zustimmung der EU-Kommission zur Subventionierung des neuen britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C und der jüngste Urantransport, der auf dem Weg vom Hamburger Hafen nach Frankreich ist.

Das Atomkraftwerk Hinkley Point C soll bis zum Jahr 2023 mit zwei Reaktoren fertig gestellt werden und es soll 60 Jahre Strom produzieren. Der BBU bemängelt, dass die Reaktoren nicht nur Strom, sondern auch Atommüll produzieren werden, "der auch in Großbritannien nicht sicher gelagert werden kann", so BBU-Vorstandsmitglied Buchholz.

Am frühen Mittwoch (08.10.2014) hat erneut ein Bahntransport mit Uranerzkonzentrat das Rheinland Richtung Frankreich durchquert. Das aus Kasachstan oder Usbekistan stammende radioaktive Material, wurde über St. Petersburg in den Hamburger Hafen gebracht. Von dort wird es zur Weiterverarbeitung in das südfranzösische Narbonne transportiert. Derartige Transporte, die die Grundlage für den Betrieb zahlreicher Atomanlagen und Atomkraftwerke bilden, finden immer wieder statt. Der BBU kritisiert, dass die Hilfs- und Rettungskräfte an den Transportrouten nicht über die Durchfahrt dieser und anderer Atomtransporte informiert werden.

Der BBU unterstützt derzeit eine bundesweite Kampagne, die die drängenden Probleme und Gefahren des bereits vorhandenen Atommülls verdeutlicht. Nähere Informationen dazu unter http://atommuell-alarm.info/home. Und auch international engagiert sich der BBU, der grundlegend die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen und Atomkraftwerke fordert, gegen die Atomindustrie.

Informationen über das AKW Hinkley Point C und den Widerstand dagegen findet man z. B. unter http://stophinkley.org/index.htm und https://www.global2000.at, Informationen über den Urantransport von Hamburg nach Frankreich z. B. unter http://www.antiatombonn.de.

Quelle: BBU

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