Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Natur/Umwelt VIER PFOTEN kritisiert „Hundeflüsterer“-Serie auf SIXX

VIER PFOTEN kritisiert „Hundeflüsterer“-Serie auf SIXX

Archivmeldung vom 11.05.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hund mit Stachelhalsband. In Österreich und in der Schweiz ist diese grausame Methode der Hundeerziehung bereits verboten. Bild: VIER PFOTEN
Hund mit Stachelhalsband. In Österreich und in der Schweiz ist diese grausame Methode der Hundeerziehung bereits verboten. Bild: VIER PFOTEN

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kritisiert die US-amerikanische TV-Sendung „Der Hundeflüsterer“ des Senders SIXX. Die Methoden, mit denen Hundetrainer Cesar Millan in der Sendung vermeintliche Problemhunde therapiert, sind nicht nur tierschutzwidrig, sondern können auch gefährliche Folgen für Mensch und Tier haben. Wie der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V. (BHV) analysiert hat, setzt Cesar Millan in seiner „Hundeflüsterer“-Serie vorrangig auf Unterwerfung und harte Bestrafung. Dabei schreckt er auch vor Gewalt nicht zurück. VIER PFOTEN bittet alle Hundehalter, sich diese Art der Erziehung auf keinen Fall zum Vorbild zu nehmen.

„Es wäre katastrophal, wenn der Familienhund auf Ratschlag von Cesar Millan mit Tritten oder Stachelhalsbändern misshandelt wird“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Man kann einen Hund nicht mit Gewalt erziehen – ganz im Gegenteil: Brutale Erziehungsmethoden machen aus Hunden tickende Zeitbomben. Hundeerziehung braucht Geduld und Liebe.“ VIER PFOTEN empfiehlt die angst- und gewaltfreie Hundeerziehung, die auf positiver Konditionierung basiert.

Quelle: VIER PFOTEN