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Krim-Energieblockade: Tigerbaby bedrohter Unterart an Kälte gestorben

Archivmeldung vom 04.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Weiße Tiger im Zoo von Singapur
Weiße Tiger im Zoo von Singapur

Foto: Incomposition
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach dem von ukrainischen Nationalisten verursachten Blackout hat Russland unlängst ein Starkstromkabel zur Krim verlegt. Für ein bengalisches Tigerjunges kam die Hilfe jedoch zu spät: Weil der Zoo in der Stadt Jalta nicht gut heizen konnte, ist es gestorben. Das berichtet die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik".

Weiter heißt es auf der Webseite: "Laut einem Zoo-Vertreter habe es wegen der Energieblockade Schwierigkeiten mit dem Beheizen der Tigergehege gegeben – die für den Notfall vorbereiteten Generatoren konnten die notwendige Temperatur nicht erzeugen.

Auf der ganzen Welt leben heute in Gefangenschaft nur etwa 150 bis 200 weiße Tiger. Die gesamte Population der normalgefärbten Tiere wird auf weniger als 2.500 Individuen geschätzt.

Die von den ukrainischen Nationalisten organisierte Stromblockade der Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist vor einigen Tagen beendet worden. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Mittwochabend in den Räumen der Elektrizitätsfirma Krimenergo in Simferopol grünes Licht für erste Stromlieferungen vom russischen Festland auf die Halbinsel gegeben – ein auf dem Meeresgrund verlegtes Starkstromkabel verbindet jetzt die Halbinsel Taman mit der Krim.

Neben dem Kabel werden nun rund 100 Kilometer Hochspannungsleitungen für die Krim gebaut. Das russische Energieministerium plant, im Mai 2016 ein weiteres Kabel zur Halbinsel zu verlegen, um völlig von ukrainischen Stromlieferungen unabhängig zu werden.

Nach der Sprengung von zwei Strommasten in dem an die Krim angrenzenden ukrainischen Gebiet Chersson war die Stromversorgung der Halbinsel am 22. November komplett gekappt worden. Die Behörden der Republik Krim riefen den Notstand aus. Betroffen waren rund 1,6 Millionen Einwohner, die jeden Tag stundenlang ohne Strom ausharren mussten."

Quelle: online Magazins "Sputnik"

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