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Grüne fordern jährlich 60 Millionen Euro für Ökolandbau in Deutschland

Archivmeldung vom 17.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ökologischer Gemüsebau im Folientunnel
Ökologischer Gemüsebau im Folientunnel

Foto: Mario Sedlak
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Grünen im Bundestag verlangen in einem Positionspapier eine stärkere Förderung des Ökolandbaus in Deutschland. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung", der das Papier vorab vorlag. Demnach fordern die Agrarpolitiker Friedrich Ostendorff und Harald Ebener die Bundesregierung auf, die jährlichen Fördermittel für den Ökolandbau auf 60 Millionen Euro zu erhöhen. Durch eine Umschichtung von EU-Subventionen könnten weitere 500 Millionen Euro für Biobauern freigeschlagen werden, so die Grünen.

Zudem appellieren sie laut "NOZ" an den Einzelhandel, Erzeugern für Bio-Produkte faire Preise zu zahlen. "Es kann in niemands Interesse sein, auch im Bio-Bereich eine Dumping-Spirale nach unten zu starten. Bioqualität und Preisschlacht geht nicht zusammen", heißt es in dem Papier. Darüber hinaus solle die Bundesregierung zügig ein "klares Gentechnik-Gesetz ohne Hintertüren" erlassen und so den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verhindern.

Hintergrund des Positionspapiers ist das schleppende Wachstum der Biobranche in Deutschland. Das erklärte Ziel der Bundesregierung von 20 Prozent Ökolandbau ist weit entfernt. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) teilte am Dienstag mit, etwa neun Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe produzierten 2015 auf 6,5 Prozent der Agrarfläche nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Die Grünen schreiben laut "NOZ", es brauche "verlässliche Leitplanken", damit Bio-Bauern die ökologische Bewirtschaftung fortsetzen oder konventionelle Betriebe den Umstieg wagen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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