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Es wird wärmer, den Rest wissen wir nicht so genau: Der aktuelle Klimabericht der UN, wenn man ihn lesen würde

Archivmeldung vom 12.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bürokratie...
Bürokratie...

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Der aktuelle IPCC-Bericht der UN wird derzeit in die Medien lanciert. Es gibt so gut wie keinen Journalisten, der daraus keine Warnung vor der großen Klimaapokalypse macht. Das wissenschaftliche Evidenzniveau für die „Folgen der Warmzeit“, welches der IPCC ehrlicherweise für die Politik mitliefert, scheint allerdings niemanden zu interessieren. Dies berichet Sönke Paulsen auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Paulsen: "Daher zur Ergänzung der allgemeinen Klima-Apokalypse das Evidenzniveau für die einzelnen „katastrophalen“ Veränderungen, die global als Folge der Erderwärmung vom IPCC eingeschätzt wurden.

Erstens, die Erwärmung und extreme Hitzewellen:

Hier gibt es fast für den gesamten Erdball hohe wissenschaftliche Übereinstimmungen für die Zunahme, sowohl in der Häufigkeit, als auch in der Temperatur von Hitzewellen seit 1950. Fast überall auf dem Erdball wird eine hohe wissenschaftliche Übereinstimmung und Konfidenz in Hinsicht auf die menschgemachte Zunahme von Hitzeextremen seit 1950 festgestellt.

Zweitens, extreme Niederschläge

Hier gibt es global nur sehr niedrige Übereinstimmungen der Wissenschaftler, dass es einen deutlichen Anstieg von extremen Niederschlägen durch den anthropogenen Klimawandel seit 1950 gäbe, die Konfidenz ist fast durchgehend sehr niedrig. Sei es auf Grund sehr geringer wissenschaftlicher Übereinstimmung in der Einschätzung, sie es auch durch fehlende Evidenzen (Beweise).

Drittens,

Bei beobachteten landwirtschaftlichen und ökologischen Dürrephasen wird eine Zunahme seit 1950 in zwölf globalen Regionen festgestellt, allerdings durchgängig mit sehr geringer wissenschaftlicher Übereinstimmung und teilweise mit fehlender Evidenz. Das verwundert den unbedarften Leser schon sehr. Denn gerade in der globalen Landwirtschaft wird von Brasilien bis nach Asien der Wasserbedarf in vielen Studien als ansteigend beschrieben und die Böden trocknen, bei landwirtschaftlicher Nutzung, natürlich sehr viel schneller aus, als bei einem ökologisch gewachsenen Bewuchs. Das leuchtet jedem ein und ist nicht zuletzt deshalb das Paradethema von Umweltverbänden, die eine Wasserverschwendung in der Landwirtschaft beklagen und eine Eskalation der Situation mit dem Klimawandel befürchten. Als Folge des Klimawandels aber sehen offensichtlich nur sehr wenige Wissenschaftler die landwirtschaftliche Dürre an. Wohl als Folge der Bewirtschaftungsart. Die Landwirtschaft hat hier tatsächlich Lernbedarf.

Fazit:

Wir wollen an dieser Stelle nicht ausufern. Aber der IPCC Bericht 2021, der gerade wie ein Tsunami durch Medien rollt, berichtet vor allem von sehr niedrigen Übereinstimmungen der Wissenschaftler, niedrigen Konfidenzen und oft fehlender Evidenz für die beschriebenen Extremwetter-Ereignisse, mit Ausnahme der Hitzewellen seit 1950.

Ich habe keinen einzigen aktuellen Artikel über diesen Bericht gefunden, und es gibt hunderte von aktuellen Artikeln, der diese extreme wissenschaftliche Unsicherheit im Zusammenhang von Klima und Extremwetter, die der IPCC selbst zugibt, auch nur andeutungsweise thematisiert. Deshalb soll dieser Umstand wenigstens in diesem einen Artikel Erwähnung finden. Ich hoffe, das stört niemanden."

Quelle: Reitschuster

Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk
Bild: Boris Reitschuster / Eigenes Werk
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