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Brandbrief: Klöckner will den Abschuss von Wölfen erleichtern

Archivmeldung vom 29.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wölfe
Wölfe

Foto: Gunnar Ries
Lizenz: CC BY-SA 2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) forciert ihre Bemühungen, das Abschießen von Wölfen in Deutschland zu erleichtern. In einem Brandbrief an Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) ermahnt Klöckner ihre Ressortkollegin, alle rechtlichen Möglichkeiten zur Reduzierung des Wolfsbestandes auszuschöpfen, die das internationale und europäische Artenschutzrecht bereithält. Der Brief liegt der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vor.

"Der Wolfsbestand unterliegt einer hohen Populationsdynamik und wächst um ca. 25 bis 30 Prozent pro Jahr, verdoppelt sich also alle drei bis vier Jahre", heißt es darin. "In Deutschland leben mittlerweile mehr als 600 Wölfe. Die Wolfsübergriffe auf Nutztiere haben entsprechend zugenommen, bereits 2016 wurden mehr als 1000 Risse gezählt", so Klöckner. Die Umweltministerin hatte zwar schon zugesagt, das Bundesnaturschutzgesetz so zu ändern, dass der Abschuss besonders auffälliger, einzelner Wölfe zum Schutz der Landwirte erleichtert wird. "Aus meiner Sicht reicht diese Änderung aber nicht aus", schreibt Klöckner nun. Zusätzlich müsse das Gesetz an anderer Stelle so geändert werden, dass künftig eine regelmäßige "gemäßigte Bestandsregulierung" möglich werde, die mehr als nur einzelne Abschüsse ermöglichen würde.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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