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Kalifornische Umweltbehörde sieht keinen Kurswechsel unter Trump

Archivmeldung vom 15.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Der anstehende Regierungswechsel in den USA wird zu keinem Wandel bei den strengen Verbrauchs- und Emissionsvorschriften in Kalifornien führen. "Wir werden weiter so stark auf einen Wandel drängen wie zuvor", sagte Alberto Ayala, Deputy Executive Director der kalifornischen Umweltbehörde Carb, dem "Handelsblatt".

Die Vorgaben des "California Air Resources Board" gelten zwar nur für den Bundesstaat, der setzt aber mit seiner hohen Wirtschaftskraft de facto Standards für die USA. Der designierte Präsident Donald Trump will dagegen Umweltauflagen abmildern oder abschaffen. Als Nummer Zwei in der Behörde leitete Ayala die Ermittlungen gegen Volkswagen und dessen Abgasmanipulationen von Dieselmotoren.

Gefragt, ob der Konzern mit dem 15 Milliarden-Dollar teuren Vergleich bei Zwei-Liter-Fahrzeugen sein Vertrauen zurück gewonnen habe, antwortete Ayala: "Das behauptet Volkswagen. Ich denke, dass der Konzern noch eine Menge Arbeit vor sich hat." So zeigt sich der gelernte Maschinenbauer unzufrieden, dass Volkswagen verschiedenen Einladungen der Behörde nicht folgte, um über seine neue Strategie zu berichten: "Vielleicht ist es VW noch nicht ganz klar, aber hier in der Öffentlichkeit gibt es viele starke Meinungen zu dem Thema. Das Interesse ist groß, auch von Seiten der Politik."

Überraschenderweise setzt sich Ayala für die Diesel-Technologie ein: "Einer meiner größten Sorgen ist es, das der Vorfall mit VW `Clean Diesel` brandmarkt. Die Technik ist kein Spuk." Nur müsse sie im Wettbewerb mit Elektroautos und anderen Antrieben bestehen.

Am kommenden Freitag steht Volkswagen wieder ein Gerichtstermin in den USA bevor, bei dem voraussichtlich eine Einigung bei den Drei-Liter-Motoren erzielt wird. Dazu wollte sich Ayala nicht äußern: "Nur Eines: Alles was wir bei den Zwei-Liter-Motoren gelernt haben, werden wir auch hier anwenden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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