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Westerwelle setzt auf Atom und Kohle

Archivmeldung vom 02.09.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.09.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Guido Westerwelle  Bild: Dr. Guido Westerwelle
Dr. Guido Westerwelle Bild: Dr. Guido Westerwelle

Der Vizekanzler und FDP-Chef Guido Westerwelle sieht die Position der Liberalen für eine längere Laufzeit der Atomkraftwerke in Deutschland durch das energiepolitische Gutachten der Bundesregierung "im vollen Umfang" gedeckt.

In einem Video-Interview mit der Mediengruppe Madsack sagte Westerwelle deshalb: "Ich gehe fest davon aus, dass die Entscheidungen auch zügig möglich sind." Die Differenzen innerhalb der Union über längere AKW-Laufzeiten "muss die Union mit sich selbst aus- und abmachen", so Westerwelle. "Wir haben jetzt das Gutachten. Und das gibt in vollem Umfange auch den Liberalen in der Bundesregierung recht. Es sagt nämlich: Wir sind derzeit noch nicht in der Lage, ohne dass bei uns die Lichter ausgehen, den Strom nur aus Wasser, Sonne, und aus Wind herzustellen."

Deutschland sei noch nicht in der Lage, vollständig mit regenerativen Energien zurechtzukommen. Wenn man das Zeitalter der Nachhaltigkeit erreichen wolle, brauche man deshalb Brückentechnologien. "Und dazu zählt zum Beispiel auch die saubere Kohletechnik, das heißt, dass alte Kohlekraftwerke auch durch neue viel umweltfreundlichere ersetzt werden können müssen. Und dazu zählt natürlich auch eine maßvolle Verlängerung der Laufzeiten bei der Kernkraft." Dabei lege die FDP großen Wert darauf, "dass durch die Laufzeitverlängerung erzielte Gewinne bei den Energieversorgern zu einem Teil davon auch abgeschöpft werden für den Bundeshaushalt zur Bewältigung der gesamtgesellschaftlichen Kosten, aber auch zielgerichtet, um etwas für Energie und Forschung, zum Beispiel bei den regenerativen Energien oder bei Speichertechnologien, zu bewirken". 

Quelle: Leipziger Volkszeitung

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