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Bau von Hundezucht für Tierversuche verhindert

Archivmeldung vom 22.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Ärzte gegen TIerversuche e.V.
Bild: Ärzte gegen TIerversuche e.V.

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche zeigt sich erfreut über den großen Erfolg seines britischen Partnervereins BUAV. Diesem ist es aktuell gelungen, in England die Genehmigung des Baus einer Zuchtanlage für Hunde und andere Tiere, die für Tierversuche vorgesehen waren, zu verhindern.

In dem Neubau in Grimston, England, war die Zucht von Hunden, Frettchen und Nagetieren vorgesehen, die wie Ware an Tierversuchslabors geliefert werden sollten, um für Forschungszwecke zu leiden und sterben, erläutern die Ärzte gegen Tierversuche.

Mit einer Petition und Öffentlichkeitsarbeit hat die Tierversuchsgegnerorganisation BUAV seit Bekanntwerden des Bauvorhabens im September 2013 eine große Protestwelle in der Bevölkerung hervorgerufen. Kürzlich überreichte sie dem für die Baugenehmigung zuständigen Bezirksrat East Riding of Yorkshire Zehntausende von Unterschriften von Bürgern, welche fordern, die Hundezuchtanlage nicht zu genehmigen. Dieser lehnte daraufhin den Bauantrag ab.

Die Ärzte gegen Tierversuche beglückwünschen ihren britischen Partnerverein zu seinem Kampagnenerfolg und zeigen sich hoch erfreut über dieses klare Signal der Lokalpolitiker.

Die Ärztevereinigung tritt seit Jahrzehnten für ein vollständiges Ende aller Tierversuche ein. Sie fordert ein gesetzliches Verbot für Tierversuche und einen Paradigmenwechsel hin zu tierversuchsfreier Forschung. Neben der ethischen Unvertretbarkeit sind Tierversuche für den Menschen mit unkalkulierbaren Risiken verbunden, da Ergebnisse vom Tier nicht auf den Menschen übertragen werden können.

Quelle: Ärzte gegen Tierversuche

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