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Bienenpatenschaft: Ein Weihnachtsgeschenk als Zeichen gegen das Bienensterben

Archivmeldung vom 13.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Maja Dumat / pixelio.de
Bild: Maja Dumat / pixelio.de

Knapp zwei Wochen vor Heiligabend sind viele Bundesbürger noch immer auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk. Wie wäre es mit einer Bienenpatenschaft beim Start-up BEEsharing? Mit dem Geld fördern Paten örtliche Imker und Projekte wie etwa eine Waschstraße zur Behandlung kranker Bienenvölker. Das Engagement gegen das Bienensterben wird zusätzlich mit leckerem Honig und exklusivem Social-Media-Content belohnt.

Bienen produzieren nicht nur Honig. Sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen. Seit einigen Jahren ist die Zahl der fleißigen Insekten jedoch rückläufig. Eine Ursache ist die Varroa-Milbe. Sie wurde aus Asien eingeschleppt und befällt immer mehr Bienenvölker. Das Hamburger Start-up www.beesharing.eu hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Bienensterben entgegenzusteuern und bietet Bienenfreunden eine Patenschaft für Bienenvölker an, die sogar direkt beim Paten aufgestellt werden können. "Sämtliche imkerlichen Leistungen, vom Schwarmmanagement über die behördliche Registrierung bis hin zur Honigernte, werden von uns übernommen", sagt Nils Gerber, Co-Gründer von BEEsharing und selbst zertifizierter Bestäubungsimker.

Mit den Beiträgen werden nicht nur Imker vor Ort unterstützt, sondern auch allgemeine Aufklärungs- und Bildungskampagnen rund um die Themen Bienen und Bestäubung finanziert. Daneben beteiligen sich die Paten an Projekten wie dem Bau einer speziellen Bienenwaschstraße. Sie reinigt kranke Völker von der amerikanischen Faulbrut "Das Bienensterben ist eine der zentralen ökologischen Herausforderungen unserer Zeit", mahnt BEEsharing-Gründer Otmar Trenk.

Paten erhalten neben einem Zertifikat im Rahmen von zwei geführten Standbegehungen pro Jahr tiefere Einblicke in die faszinierende Welt ihrer Bienen. Darüber hinaus stellt BEEsharing den Paten in regelmäßigen Abständen Foto- und Videomaterial zur Verfügung, um die Erfahrungen und das eigene Engagement mit anderen teilen zu können. "Am Ende des Jahres dreht sich dann alles um die süßen Seiten des Imkerns und die Paten erhalten bis zu 30 kg Honig, die wir auch gern in Honiggläser mit individuellem Etikett abfüllen", so Gerber und Trenk von BEEsharing.

Die großen Patenschaften, die pro Jahr bei rund 1.000 Euro beginnen und mindestens zwei Jahre laufen, eignen sich vor allem für Unternehmen, Vereine oder in Gruppen organisierte Bienenfreude. Aber auch für Privatleute besteht mit einer Wildbienen-Patenschaft (ab 279 Euro pro Jahr) die Möglichkeit, einen eigenen Beitrag zum Bienenschutz zu leisten - oder eben zu Weihnachten zu verschenken.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.beesharing.eu/index.php/bienenpatenschaft

Über www.beesharing.eu

BEEsharing ist das weltweit erste Online-Netzwerk, auf dem sich Imker, Landwirte und Bienenfreunde vernetzen und austauschen können. Obst- und Gemüsebauern können in der gesamten DACH-Region die erforderliche Bestäubungsleistung über die Plattform mit regionalen Bienenvölkern abdecken. Neben der digitalen Vermittlung der Bienenvölker kümmert sich BEEsharing um die behördliche An- und Abmeldung der Bienentransporte und deren Durchführung bis hin zur Bereitstellung von fachspezifischem Wissen rund um Bienen und Bestäubung. Menschen, die sich im Kampf gegen das Bienensterben einbringen wollen, können auf www.beesharing.eu auch eine Bienenpatenschaft übernehmen. Das Hamburger Start-up-Unternehmen wurde 2014 von den drei Imkern Otmar Trenk, Wolfgang Reuter und Nils Gerber gegründet.

Quelle: BEEsharing P.A.L.S. GmbH (ots)

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