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Heißer Start in den Sommer

Freigeschaltet am 31.05.2019 um 12:22 durch Andre Ott
Bild: "obs/WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH/WetterOnline / Shutterstock"
Bild: "obs/WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH/WetterOnline / Shutterstock"

Zum Start in den meteorologischen Sommer wird es Dank Hoch PIA hochsommerlich heiß. Zu Beginn der neuen Woche übernehmen aber schon wieder Tiefdruckgebiete die Regie. Die Luft wird dann feuchter, bei drückender Schwüle drohen regional unwetterartige Schauer und Gewitter.

Sommer dreht auf

Die kommenden Tage werden in ganz Deutschland hochsommerlich. "Samstag scheint verbreitet die Sonne, nur im Norden werden vereinzelte Wolkenfelder etwas Schatten spenden. Dazu liegen die Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad, am Rhein wird es lokal schon bis zu 30 Grad heiß.", erläutert Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprechen von WetterOnline. Auch am Sonntag scheint im ganzen Land die Sonne. Sie erhitzt die Luft auf Werte bis 33 Grad. Abends können sich im äußersten Westen vereinzelt erste Hitzegewitter entladen.

Schwüle Luft und Unwetter

Zum Wochenstart steigt das Gewitterrisiko zunächst im Westen weiter an. Örtlich besteht dann große Unwettergefahr in schwül-heißer Luft. Die Gewitter breiten sich im Laufe der Woche auch in Richtung Osten aus und gehen einher mit heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen. Während im Westen die Schwüle nachlässt, bleibt es nach Osten hin heiß mit 30 Grad und mehr. Erst in der zweiten Wochenhälfte wird es dann auch von Berlin bis München etwas kühler.

Ausblick auf das Pfingstwochenende

Für Pfingsten deutet sich aber schon der nächste Hitze-Vorstoß an. Demnach wären bei viel Sonnenschein sogar Spitzenwerte von knapp 35 Grad möglich. Blitz und Donner lassen aber nicht lange auf sich warten, auch eine erneute Unwetterlage mit schweren Gewittern ist nicht auszuschließen. Besucher beliebter Festivals wie Rock am Ring oder Rock im Park sollten sich auf typisch-heißes Festivalwetter mit Gewittern einstellen.

Umstellung der Wetterlage

Grund für die schwül-heißen Aussichten ist eine radikale Umstellung der bisherigen Wetterlage. Matthias Habel erklärt: "Bislang dominierten Tiefs über Skandinavien unser Wetter. Sie brachten immer wieder kühle Polarluft über die Nordsee zu uns. Doch damit ist nun Schluss, denn das letzte Tief zieht nach Osten ab. Über Mitteleuropa macht sich am Wochenende kurzzeitig Hoch PIA breit, rasch macht aber ein neues Tief über Großbritannien den Spielverderber. Es lässt einen warmen Wind aus Südwesten wehen, führt aber damit auch feuchte Luft direkt aus Spanien zu uns. Schauer und teils kräftige Gewitter begleiten uns daher die gesamte nächste Woche."

Wann und wo sich Gewitter entladen und sogar zu Unwettern entwickeln, lässt sich nicht punktgenau vorhersagen. Sicher ist aber, dass das Potential für unwetterartige Entwicklungen vielerorts gegeben ist. Die Wetterlage sollte daher auf www.wetteronline.de und mit der WetterOnline App verfolgt werden!

Quelle: WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH (ots)

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