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Deutschland ist Spitzenreiter beim Papierverbrauch

Archivmeldung vom 05.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Hartmut910 / pixelio.de
Bild: Hartmut910 / pixelio.de

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Papier, Pappe und Karton ist nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" in Deutschland so hoch wie in keinem anderen Industrie- und Schwellenland der G20.

Im vergangenen Jahr waren es 241,7 Kilogramm. Selbst die USA kamen mit knapp 211 Kilogramm nur auf Platz Zwei in der Rangliste, schreibt das Blatt unter Berufung auf Angaben der Bundesregierung zu einer Anfrage der Grünen im Bundestag. Demnach hat sich in Deutschland insbesondere der Verbrauch von Papierverpackungen deutlich erhöht. Zuletzt lag er bei 96,3 Kilogramm pro Kopf. 1991 waren es noch knapp 70 Kilogramm gewesen. Ursache dieser Entwicklung sei die starke Zunahme des Online-Handels. Auch die Bundesregierung und ihre nachgelagerten Behörden tragen zu dem hohen Verbrauch bei. 2015 wurden dort 1,15 Milliarden Blatt Papier verbraucht. 2018 waren es 1,05 Milliarden Blatt.

Die umweltpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Bettina Hoffmann, sagte der "Saarbrücker Zeitung", der Waldbedarf für die deutsche Papierproduktion umfasse rein rechnerisch eine Fläche von 40.000 Fußballplätzen. Nötig sei ein gesetzlich verankertes Abfallvermeidungsziel, das auch Papier und Pappe umfasse, so Hoffmann.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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