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Bahnstreik belastet Klima - AEE errechnet 167.000 Tonnen CO2 zusätzlich

Archivmeldung vom 20.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Uta Herbert / pixelio.de
Bild: Uta Herbert / pixelio.de

Der Bahnstreik schadet auch dem Klima. Weil die Kunden auf Autos und Busse ausweichen, werden in einer Woche Ausstand 167.000 Tonnen CO2 zusätzlich ausgestoßen. Das haben Experten der Agentur für Erneuerbare Energien ausgerechnet, berichtet die "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe).

Die Menge ist so viel, wie rund 1,5 Millionen Kühlschränke bei normalem Strommix in einem Jahr verbrauchen. Oder 30.000 Einfamilienhäuser jährlich beim Heizen ausstoßen. Die Agentur nahm bei ihrer Berechnung an, dass zwei Drittel der Züge ausfallen und sich die Reisenden auf andere Verkehrsmittel verteilen. Noch nicht mit in die Rechnung einbezogen wurde der Güterverkehr, wo die Bahn das klimafreundlichste Verkehrsmittel ist. Anders als im Stromsektor sei ein Umstieg auf Erneuerbare Energien auf der Straße bisher weitgehend ausgeblieben, sagte AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer der Zeitung. "Das hat zur Folge, dass die Klimagasemissionen steigen, wenn die Bahn ausfällt."

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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