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Grüne setzen Klimakabinett vor erster Sitzung Fristen

Archivmeldung vom 10.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Klimawandel und CO2 in der korrigierten Fassung von 2003 (Symbolbild)
Klimawandel und CO2 in der korrigierten Fassung von 2003 (Symbolbild)

Bild: IIPC /EGB03 / Eigenes Werk

Die Grünen im Bundestag haben dem neuen Klimakabinett Fristen bis zum Sommer gesetzt, damit der Klimaschutz tatsächlich vorankommt. "Ein Scheitern kann sich die Bundesregierung nicht leisten", heißt es nach Informationen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" in einem Forderungskatalog zur ersten Sitzung des Gremiums an diesem Mittwoch.

Darin fordern Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter und sein Vize Oliver Krischer bis zum Sommer ein mit konkreten Maßnahmen verbundenes Klimaschutzgesetz. Dabei dürften Menschen mit niedrigen Einkommen aber nicht einseitig belastet werden, warnen die Autoren. Dringend nötig sei auch ein Maßnahmenpaket, das den Ausbau der erneuerbaren Energien "ankurbelt". Die Grünen mahnen ferner Eckpunkte an für ein Gesetz, das den schnellen und verbindlichen Kohleausstieg festschreibt und Betroffenen eine berufliche Perspektive jenseits fossiler Branchen eröffnet. Die Grünen weisen darauf hin, dass der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands von der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens abhängt. "Der klimapolitische Stillstand muss beendet und die Zukunft der nachfolgenden Generation nicht länger aufs Spiel gesetzt werden", warnen Hofreiter und Krischer.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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