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FDP fordert von ARD bessere Kostenkontrolle

Archivmeldung vom 05.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Burkhardt Müller-Sönksen Bild: DP-Bundestagsfraktion / Burkhardt Müller-Sönksen, MdB
Burkhardt Müller-Sönksen Bild: DP-Bundestagsfraktion / Burkhardt Müller-Sönksen, MdB

Nach Berichten über deutlich höhere Kosten für das neue "Tagesschau"-Studio fordert der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Burkhardt Müller-Sönksen, Konsequenzen. Angreifbar mache sich die ARD hinsichtlich der Erstellung und Einhaltung von Kostenplänen. "Ich fordere die Kontrollgremien aller ARD-Anstalten auf, endlich ein operatives Controlling sicherzustellen", sagte Müller-Sönksen "Handelsblatt-Online".

"Der auftragsgemäße und sparsame Einsatz der Gebührengelder muss sichergestellt werden, weil nur so die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürgern für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Institution gewährleistet ist." Im Fall des neuen Nachrichtenstudios hält der FDP-Politiker die veranschlagten Kosten als "einmalige Investition" für vertretbar. Die "Tagesschau" sei das Flaggschiff des öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus und müsse daher auch technisch auf der Höhe der Zeit produziert werden. Müller-Sönksen sagte allerdings auch: "Für die Verwendung der öffentlich-rechtlichen Gebührengelder gelten besonders hohe Maßstäbe, weshalb sich die ARD für so erhebliche Kostensteigerungen rechtfertigen muss." Kritisch äußerte sich auch der CDU-Medienexperte Marco Wanderwitz zu einer möglichen Kostenexplosion beim Bau des neuen Studios. "Wenn derartige Dinge passieren, so sie passieren, ist die grundsätzliche Regel immer die gleiche: Innerhalb des Budgets muss man dann an anderer Stelle sparen", sagte Wanderwitz "Handelsblatt-Online".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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