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Oetker-Witwe kritisiert Historiker der Nazi-Studie

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Cover "Dr. Oetker und der Nationalsozialismus"
Cover "Dr. Oetker und der Nationalsozialismus"

Maja Oetker (79), die Witwe des 2007 gestorbenen Firmen-Chefs Rudolf August Oetker, hat die Historiker, die die Rolle des Hauses Oetker in der Zeit des Nationalsozialismus aufgearbeitet haben, kritisiert. In einem Interview mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen erklärte Maja Oetker, die Wissenschaftler seien nur daran interessiert gewesen zu beweisen, dass die Firmen-Chefs Richard Kaselowsky (gestorben 1944) und Rudolf August Oetker Nazis gewesen seien.

Das 624 Seiten starke Buch der Historiker Andreas Wirsching, Sven Keller und Jürgen Finger wird am heutigen Montag in München vom Verlag C.H. Beck vorgestellt. Die Familie hatte die Historiker ein Jahr nach dem Tod von Rudolf August Oetker mit der Studie beauftragt und dafür erstmals das Unternehmensarchiv geöffnet.

Im Interview spricht Maja Oetker von vielen Unterstellungen der Historiker, die nicht bewiesen seien. Sie forderte deshalb nach der Lektüre eines ersten Entwurfs des Buches eine Überarbeitung.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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