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"Es wird gelöscht": YouTube entfernt Inhalte, wenn sie nicht WHO-Empfehlungen entsprechen

Archivmeldung vom 30.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: deutsch.rt.com
Bild: deutsch.rt.com

" Das Google-Unternehmen YouTube hat bestätigt, dass es damit beschäftigt ist, Videos in Zusammenhang mit der Corona-Krise zu entfernen. Darunter sollen nach Angaben medizinische Inhalte und falsche Gesundheitstipps fallen. Auch deutsche Blogger sind von der Zensur betroffen." Dies berichtet das Online-Magazin: RT-Deutsch unter Berufung auf Aussagen der Youtube Chefin bei "CNN".

Weiter berichtet das Magazin: "YouTube hat angekündigt, zahlreiche "vermeintlich" medizinische Inhalte zum Coronavirus zu löschen. Dabei geht es um Fehlinformationen über die Verbreitung und Behandlung von Covid-19, die den offiziellen Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) widersprechen.

Das Unternehmen wolle so "falsche Informationen auf der Plattform" unterbinden, sagte YouTube-CEO Susan Wojcicki in einem Interview mit CNN. "Ich hätte nie gedacht, dass wir so viele Videos vom Händewaschen haben würden", bemerkte Wojcicki. Sie äußerte, der Online-Videogigant konzentriere sich darauf, "maßgebliche Informationen zu sammeln", wie Videos aus Nachrichtenquellen und Informationen zu entfernen, die falsch und "medizinisch unbegründet" seien.

Bereits in der vergangenen Woche hatte YouTube angekündigt, "Verschwörungstheorien" in Bezug auf das Coronavirus zu löschen. Darunter ist auch die weit verbreitete These, die einen Zusammenhang zwischen 5G und der Verbreitung des Virus herstellt. Dazu hat YouTube seine Richtlinien entsprechend angepasst. "Die Leute sagen: 'Nehmen Sie Vitamin C, nehmen Sie Kurkuma, wir heilen Sie.' Das sind Bespiele für Dinge, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Alles was gegen die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation spricht, ist ein Verstoß gegen unsere Richtlinien", sagte Wojcicki.

Im sogenannten Kampf gegen "Fake News" in Bezug auf das Coronavirus haben bereits mehrere soziale Netzwerke Änderungen vorgenommen. So ist es bei WhatsApp mittlerweile nicht mehr möglich, bereits weitergeleitete Nachrichten mit mehreren Kontakten gleichzeitig zu teilen. Damit will der Messenger Kettenbriefe eindämmen. Bei Facebook wird Nutzern, die als Falschinformationen eingestufte Inhalte gelesen oder verbreitet haben, ein Link auf die offizielle WHO-Webseite eingeblendet. Zudem haben die Netzwerke Informationsseiten über die Corona-Pandemie gestartet, die etwa auf die WHO-Hygieneregeln aufmerksam machen und zum Social Distancing ermutigen.

Gleichzeitig agieren Faktenprüfer-Teams wie etwa von Correctiv und markieren aus ihrer Sicht fragwürdige Inhalte, darunter auch Artikel. So werden auch Nutzer, die in die entsprechenden Interaktionen involviert sind, miterfasst. Dabei muss es keineswegs nur um Gesundheitstipps gehen, sondern auch um politische Themen wie z. B. das Verhalten der EU in der Corona-Krise.

Wie sich die neuen YouTube-Richtlinien "anfühlen", haben in den letzten Wochen YouTube-Kanäle aus der RT-Familie oder Ken FM erfahren. So wurde das Video des DFP-Kanals "Corona – Dr. med. Claus Köhnlein: Ich sehe wirklich keine Neuerkrankung am Horizont!" von der Plattform Anfang April gelöscht. Grund: Verletzung der neuen "Community-Regeln":

Quelle: RT Deutsch


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