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Tim Mälzer: Politik hat im vergangenen Jahr offenbart, dass der Bürger leider keine Rolle spielt

Freigeschaltet am 29.04.2021 um 14:28 durch Sanjo Babić
Steffen Henssler (li) und Tim Mälzer (2018)
Steffen Henssler (li) und Tim Mälzer (2018)

Foto: BJ
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Tim Mälzer ist weiter omnipräsent in verschiedenen TV-Formaten und möchte doch so schnell wie möglich an den Herd zurück. "Was das Fernsehen angeht, bin ich wie Frau Müller aus Pinneberg. Das ist ein großer Abenteuerspielplatz, den ich immer noch etwas befremdlich finde. Dass ich daran partizipieren darf, macht mir unheimlich Spaß", sagt der Star-Koch im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ).

Mälzer weiter: "Aber Fernsehdeutschland könnte auch ohne mich auskommen. Aber die Kulinarik ist mein Leben, und das will ich zurück."

Am meisten ärgert ihn derzeit die "menschenfremde und selbstbezogene Politik". Mälzer: "Ich finde, dass die Politik selten so offenbart hat wie im vergangenen Jahr, dass der Bürger, der Mensch, leider keine Rolle spielt. Und mitten in der Pandemie findet auch noch ein Kasperletheater um die CDU-Kanzlerkandidatur statt. Ganz ehrlich: Die sollen sich um die Probleme kümmern, die wir jetzt haben, und nicht um die, die die eigene Partei in den nächsten vier Jahren haben wird".

Für sich selbst träumt der 50-Jährige von einer mehrjährigen Auszeit: "Ich würde gern Fähigkeiten erlernen. Ich bewundere Handwerker wie Tischler und finde es toll, wenn Leute in die Motorhaube schauen und damit etwas anfangen können. Ich weiß manchmal nicht mal, ob der Motor vorne oder hinten ist. Ich bin in vielen Lebensbereichen sehr lebensfremd, das liegt an der Intensität der letzten 20 Jahre. Die hat dazu geführt, dass ich wenig gelernt habe, was mich im Leben weiterbringt. Ein fünfjähriges Sabbatical wäre nicht schlecht, aber nicht um auf der faulen Haut zu liegen, sondern um zu lernen. Man lernt ja nicht unbedingt, um damit Geld zu verdienen, sondern weil der Geist was lernen will."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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