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Buhrow von "Wucht" des Intendanten-Amtes überrascht

Archivmeldung vom 14.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tom Buhrow, 2013
Tom Buhrow, 2013

Foto: Superbass
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach hundert Tagen im Amt äußert sich WDR-Intendant Tom Buhrow erstmals zu seinem Wandel vom Journalisten zum Manager. "Ich wusste, dass dieser Job eine extreme Herausforderung ist. Aber die tatsächliche Wucht des Amtes hat mich dann doch überrascht", sagt Buhrow im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Spiegel".

Seine schlimmste Versuchung sei der Aktionismus gewesen: "Je größer die Aufgabe ist, umso gewaltiger ist der Sog zu zeigen, dass man da ist, dass man kraftvoll und entschlossen agiert. Dem zu widerstehen, ist unvorstellbar schwer." "Ich musste mich zwingen, erst einmal zu lernen, bevor ich handle. Da musste ich komplett gegen meinen Instinkt angehen. Das hat mich unglaublich viel Kraft gekostet."

Um den Posten gerissen hat Buhrow sich nach eigenen Angaben nicht. "Mich hat es nie in die Hierarchien gezogen. Man kann auch ganz platt sagen: Ich bin nicht machtgeil, kein bisschen. Doch auch wenn sich das jetzt ganz unbescheiden anhört: Ich habe irgendwann eingesehen, dass ich mich nicht länger wehren konnte, dass der WDR jetzt einen wie mich braucht. Einen Kommunikator."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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