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Unfassbar: Radiosender fordert Verständnis für Sex mit Hunden

Archivmeldung vom 21.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Im Umfeld der aktuellen ARD-Themenwoche Toleranz rechtfertigt ein Mann in einem öffentlich-rechtlichen Radiosender die sexuelle Beziehung zu seinem Hund. "Ein öffentlich-rechtlicher Sender fordert Toleranz für Sodomie? Da bleibt einem die Luft weg", sagt Tierschützerin Simone Schröder, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zum Schutz des Hundes e.V. "Tausende Menschen traumatisieren Tiere tagtäglich durch sexuelle Handlungen. Diese Tiere verenden oft jämmerlich. Nur der Mensch profitiert und nennt das dann Liebe. Es ist eine absolute Unverschämtheit, dass dieses Thema jetzt auch noch eine öffentlich-rechtliche Bühne erhält und sogar noch Toleranz verlangt."

Schröder geht über die Hundeschutzorganisation DGSH aktiv dagegen vor, menschliche Bedürfnisse auf dem Rücken von Tieren auszutragen. Gleichgesinnte sind jederzeit willkommen, um Tiere aus Missbrauchs-Situationen zu befreien. Schröder warnt: "Öffentliche Erklärungen zoophiler Empfindungen bedeutet, diese zu verharmlosen und stellen damit ein großes Problem dar. Hunde wollen keinen Sex, sie wollen sich fortpflanzen. Wir hatten im Zuge der Arbeit für unsere Organisation schon viel zu oft mit durch Sodomie schwer traumatisierten, schwer verletzten und gebrochenen Hunden zu tun. Nicht umsonst gibt es seit Sommer 2013 endlich eine Änderung des Tierschutzgesetzes, über das sexuelle Handlungen an Tieren zumindest mit einem Bußgeld belegt werden können." Für Schröder noch nicht genug: Sie warnt ganz klar davor, dass Menschen die Qualen eines Tieres nicht einschätzen können. "Hunde sind auf Harmonie und Bindung zum Menschen programmiert. Selbst ein Hund der geprügelt wird, leckt doch immer wieder die Hand, die ihn schlägt. Genauso erträgt er stumm und unterwürfig sexuelle Übergriffe vom Menschen und erleidet dabei physische und psychische Schäden. Das ist Tierquälerei unter dem Deckmantel einer Liebesbeziehung. Das muss aufhören", fasst die DGSH-Vorsitzende zusammen.

Die Deutsche Gesellschaft zum Schutz des Hundes e.V. (DGSH) ist eine Plattform für Hund und Mensch. Hunden zu helfen, sie zu schützen und ihr Leben zu verbessern gehört zu den wichtigsten Zielen der Organisation. Zu den umfangreichen Hilfsprojekten der DGSH zählt auch Aufklärungs- und Kampagnenarbeit zur Verhinderung von Misshandlungen und Missbrauch wie Zoophilie und Sodomie. "Wir haben schon unzählige Hunde aus verschiedenen Missständen gerettet und werden hoffentlich bald noch das Leben von sehr viel mehr Tieren lebenswert machen können. Damit Tiere uns Menschen endlich wieder vertrauen können."

Die Deutsche Gesellschaft zum Schutz des Hundes e.V. (www.dgsh.de) hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben von Hunden weltweit zu schützen und für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände einzutreten. Mit großem Engagement widmen sich die Mitglieder der Organisation der Tierschutzarbeit, deren Schwerpunkte u. a. die medizinische Versorgung und die Vermittlung von Tierheim- und Straßenhunden aus dem In- und Ausland sind. Dabei werden wirkungsvolle Maßnahmen wie Kastrationsprogramme zur Populationsbegrenzung von Straßenhunden vor Ort umgesetzt. Ebenso werden Beratungsprogramme, Aufklärungs- und Kampagnenarbeit zur Verhinderung z.B. von Misshandlungen, Missbrauch (Zoophilie), Überzüchtungen oder Laborversuchen durchgeführt. Die DGSH ist damit die umfassende Interessenvertretung für den "besten Freund" des Menschen und wurde für das vorbildliche und qualitative Engagement mit dem Dogs Award als beste Tierschutzorganisation 2014 ausgezeichnet.

Quelle: Deutsche Gesellschaft zum Schutz des Hundes (DGSH) e.V., (ots)

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