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Schauspieler Herbert Knaup riecht das Allgäu

Archivmeldung vom 28.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Herbert Knaup bei der Berlinale 2009
Herbert Knaup bei der Berlinale 2009

Foto: Truu
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Schauspieler Herbert Knaup hat für das Fernsehen die Liebe zu seiner Heimat, dem Allgäu, wieder entdeckt. "Die Rolle als Kommissar Kluftinger habe ich zunächst abgelehnt, weil ich ja schlank und groß bin. Kluftinger ist eher rundlich." Dann aber habe er sich "zwei überdimensionale Cordhosen angezogen, dicke Pullover, den Bauch etwas ausgestopft, ein paar Sätze Allgäuer Mundart gesprochen, ein bisschen gegrantelt - und dann gefiel ich mir plötzlich in dieser Rolle", sagt Knaup im Interview mit dem Magazin Reader's Digest (Dezember-Ausgabe).

Am 28. November ist Knaup als Kommissar Kluftinger in "Seegrund" um 20.15 Uhr (ARD) zu sehen.

Für den 57-Jährigen waren die Dreharbeiten eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Knaup wurde in Sonthofen geboren, wuchs im Allgäu auf, verließ mit 17 Jahren die Heimat. Inzwischen lebt der erfolgreiche Schauspieler mit seiner Familie in Berlin. Bei den Dreharbeiten im Allgäu bewegte er sich nun auf früheren Spuren. "Gerade die Mentalität, die Sprache, das Klima, die Orte", das sei Heimat für ihn. "Man riecht zum Beispiel die alten Gerüche, die in der Luft liegen, sieht die typischen Grashalme, die ein bisschen dicker sind als anderswo, freut sich über den vertrauten Blick auf die Alpen, auf die Berge, die einem als Kind oft sehr einengend vorkamen. Da werden plötzlich Zellen wiederbelebt, die das alles gespeichert haben", erzählt Knaup in dem Interview mit dem Magazin Reader's Digest und betont: "Ich spüre dann die Erlebnisse von damals fast körperlich."

Einen Umzug in die alte Heimat schließt Knaup aber aus, auch wenn seine Frau das immer wieder vorschlage: "Wir brauchen letztlich die Großstadt. Ich war in München, Hamburg, Köln, jetzt Berlin. Für mich ist das ein Schmelztiegel, wo ein multikulturelles Erlebnis möglich ist, wo man den Spiegel der Gesellschaft direkt vor Augen geführt bekommt. Das brauche ich eben als Schauspieler."

Quelle: Reader's Digest Deutschland (ots)

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