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DJV protestiert gegen Restriktionen bei Gore-Vortrag

Archivmeldung vom 23.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Der Deutsche Journalisten-Verband hat gegen die Restriktionen protestiert, denen Journalistinnen und Journalisten bei der Berichterstattung über den Vortrag des Friedensnobelpreisträgers Al Gore am heutigen Abend in Berlin ausgesetzt sind. Gore wird im Rahmen des EnBW-Klimakongresses nach einem fünfminütigen Statement seinen Vortrag aus dem Film "Eine unbequeme Wahrheit" vor dem Publikum halten.

Journalisten, Fotografen und Kameraleute dürfen keine Bilder oder O-Töne aus dem Vortrag für ihre Berichterstattung verwenden. Dies bestätigte der Veranstalter EnBW dem DJV auf Nachfrage. Wie es hieß, aus urheberrechtlichen Gründen.

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken sagte: "Das ist ein klarer Eingriff in die Freiheit der Berichterstattung." Er forderte die Veranstalter auf, die Beschränkungen unverzüglich aufzuheben und den Journalistinnen und Journalisten eine freie Berichterstattung zu ermöglichen. Gore könne nicht den Vortrag, für den er den Friedensnobelpreis erhielt, gegenüber den Medien zur Geheimsache erklären.

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Journalistenverband (DJV)


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