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James Last: Nahtod-Erfahrung bei Operation

Archivmeldung vom 13.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
James Last, 2006
James Last, 2006

Foto: Barbara Mürdter
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bandleader-Legende James Last verbindet seine lebensbedrohliche Operation vor einigen Wochen mit einer Nahtod-Erfahrung.

"In der Narkose während der Operation kann ich mich an einen weißen Punkt erinnern. Ich war kurz davor, da gingen mir viele gute Sachen durch den Kopf. Das ganze Leben. Was hat man für eine Frau? Was hat man für eine Familie? Wie ist die Beziehung zu Gott? Man sieht alles in einem anderen Licht", sagte der 85-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Es war alles größer und ausgeprägter. Hinterher habe ich sogar gedacht: Schade, wenn du jetzt wieder normal wirst, kannst du nicht mehr so denken. Meine Frau saß daneben und hat mir die Hand gehalten. Das war eine schöne und wunderbare Erfahrung."

Mit dem Thema Tod setze er sich nicht erst seit der Operation auseinander: "Der Tod gehört zum Leben." Im Übrigen habe er nie gesagt, dass er irgendwann einmal auf der Bühne sterben wolle: "Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass das ein leichterer Tod wäre als zu Hause im Bett."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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