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Beastie Boys haben noch unveröffentlichte Musik auf Lager

Archivmeldung vom 22.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Beastie Boys - Adam Horovitz, Adam Yauch and Michael Diamond
Beastie Boys - Adam Horovitz, Adam Yauch and Michael Diamond

Foto: WikiLaurent
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die beiden früheren Beastie Boys Michael Diamond und Adam Horovitz haben sechs Jahre nach dem Tod des Gründungsmitglieds Adam Yauch noch diverse bislang unbekannte Songs der Band auf Lager. Es gebe "noch mehr als 75 Stunden unveröffentlichte Musik" des Rap-Trios, sagte Adam Horovitz dem "Zeitmagazin". "Irgendwann werden wir uns zusammensetzen und daraus das Brauchbare herausfiltern", so Horovitz weiter.

Als Vater von zwei Söhnen denkt Michael Diamond heute oft an die Anfangszeit der Beastie Boys in New York zurück. "Immer wenn die Mist machen und ich ausflippe, muss ich mir in Erinnerung rufen, was ich alles in deren Alter angestellt habe", so Diamond. "Ich war ja auch mal fünfzehn, und damals begann die Geschichte der Beastie Boys", so Diamond weiter. Wenn er heute daran denke, dämmere ihm, was für ein "Albtraum" er damals für seine Mutter gewesen sein müsse: "Allerdings ließ meine Mutter mich auch gewähren", so Diamond. Er konnte wegbleiben, solange er wollte, dabei sei die U-Bahn damals nachts wirklich nicht sicher gewesen.

"Aber genau diese Freiheit war der Nährboden für unsere Band. Ich begegnete Adam Yauch und Adam Horovitz, weil sie auch so frei unterwegs sein durften", so Diamond. Heute wären die Beastie Boys nicht mehr möglich. "Ich zum Beispiel bin ein ängstlicher, besorgter Vater, der seinen Kindern nicht diese Freiräume lässt", so der Musiker. Er schreibe seinen Söhnen strikte Rückkehrzeiten vor. "Natürlich lache ich still in mich rein, wenn ich so etwas sage, aber an den Tatsachen ändert das nichts", so Diamond. Über einen deutschen Musikerkollegen sagte Adam Horovitz: "Ich liebe James Last! Das war ein toller Musiker!" Vieles, was James Last in den Siebzigerjahren eingespielt habe, sei "irre funky", so Horovitz.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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