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Bornheim: Man kann die "Tagesschau" nicht "künstlich jünger machen"

Archivmeldung vom 16.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo der Tagesschau
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Der künftige ARD-Aktuell-Chefredakteur Marcus Bornheim sieht die "Tagesschau" nicht als ein Format, welches man einfach verjüngen kann. "Die `Tagesschau` ist recht strikt in ihrem Format, die kann man nicht künstlich jünger machen – auch nicht mit Berichten über Miley Cyrus oder Justin Bieber oder wenn Jan Hofer mit Hoodie und Sneakers moderiert", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Dazu, wie sich die "Tagesschau" seit der ersten Sendung 1952 verändert hat, sagte Bornheim: "Die `Tagesschau` hat sich sehr verändert. Allein im Vergleich zu vor 15 Jahren sind die Beiträge heute lebensnäher." Bei sozialen Themen werde beispielsweise gern personalisiert an einem Beispiel einer Person oder einer Familie in den Beitrag gegangen, und dann auf die politische Ebene gewechselt. "Und seit letztem Jahr legen wir noch größeren Wert auf das Erklären. Wir haben eine eigene Erklärunit gegründet, die crossmedial Erklärstücke zu komplexen Themen erstellt." Bornheim übernimmt am 1. Oktober den Posten von seinem Vorgänger Kai Gniffke.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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