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ARD-Vorsitzender will Alternativen zu Anbietern im digitalen Raum

Archivmeldung vom 13.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Staatliche Zensur zu deinem Schutz? Merkwürdigerweise gibt es kaum Beschwerden dagegen. Auch Zensiert? Wer soll das jetzt noch wissen können?
Staatliche Zensur zu deinem Schutz? Merkwürdigerweise gibt es kaum Beschwerden dagegen. Auch Zensiert? Wer soll das jetzt noch wissen können?

Bild: Der Überwachungsbürger / Eigenes Werk

Der ARD-Vorsitzende und Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, hat eine "Alternative zu den bestehenden Monopolanbietern" im digitalen Raum gefordert.

"Es geht um die Schaffung einer eigenen digitalen Infrastruktur in Europa, die nicht Hass und Abgrenzung verstärkt, sondern den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und die europäischen Werten und Regeln folgt - ein europäisches Gegenstück zu Plattformen wie Youtube, Facebook und Google mit transparenten Algorithmen, einer gemeinwohlorientieren Ausrichtung und einem bürgerfreundlichen Umgang mit Big Data", sagte Wilhelm der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Zur Begründung sagte der ARD-Vorsitzende, dass man die Lehren, "dass der öffentliche Raum stets im Sinne der Demokratie gestaltet sein muss, nie auf das Internet übertragen" habe. Mit Blick auf das Geschäftsmodell der großen Internetgiganten sagte er: "Wir haben in Europa die Kontrolle über diese steuernden Alg orithmen komplett an private US-Firmen abgegeben", so Wilhelm.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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