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NRW-Hacker spionierten Popstars aus

Archivmeldung vom 01.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: tommyS / pixelio.de
Bild: tommyS / pixelio.de

Die Duisburger Staatsanwaltschaft ermittelt in einem spektakulären Fall von Internet-Kriminalität. Nach Informationen der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Mittwochausgabe) sollen sich ein 17-jähriger Duisburger und ein 23-Jähriger aus Wesel über Trojaner - Spionage-Programme für Computer - Zugang zu den E-Mail-Konten, Kreditkarteninformationen und Dateien internationaler Künstler verschafft haben. Damit sollen sie Künstler, Manager und Plattenfirmen unter Druck gesetzt haben, da sie Zugriff auf private Fotos, Passwörter und vor allem auf bislang unveröffentlichte Musiktitel hatten.

Um zu verhindern, dass die Lieder unkontrolliert in Umlauf kommen, sollen Alben früher auf den Markt gebracht worden sein. Wie hoch der wirtschaftliche Schaden ist, ist unklar.

Die beiden mutmaßlichen Täter, über deren Taten die Polizei eine 1000-seitige Akte angelegt hat, waren in einer Hackergruppe aktiv. Die Liste der betroffenen Künstler liest sich wie das Who-is-Who der US-Popmusik-Szene. Betroffene Stars unter anderem: Justin Timberlake, Lady Gaga, Keisha, Kelly Clarkson.

Unter den Dateien, die auf den Rechnern gefunden wurden, kamen pikante Details zutage - beispielsweise Sex-Fotos einer namhaften Musikerin, Aufnahmen von der frisch operierten Brust einer Künstlerin und knapp 108000 Musikstücke, die zur Zeit der Speicherung noch nicht auf dem Markt waren.

Quelle: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

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