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Charly Hübner fühlte sich in der DDR eingeengt

Archivmeldung vom 07.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Charly Hübner (2015), Archivbild
Charly Hübner (2015), Archivbild

Foto: Superbass
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Schauspieler Charly Hübner hat sich als Junge in der DDR eingeengt gefühlt. "Meine Kindheit war idyllisch, aber mit 15 habe ich diese Enge gespürt", sagte Hübner dem "Zeitmagazin". Er habe mitbekommen, dass "Menschen flüchteten oder ausgewiesen wurden und wir nicht frei reisen konnten".

Als dann die Mauer fiel, hätten sich für ihn "innere und äußere Räume" geöffnet. "Für mich kam die Wende zur richtigen Zeit", so der Schauspieler weiter. Kurz zuvor habe er sich wegen Herzproblemen von seinem großen Wunsch "einer Laufbahn als Handballprofi" verabschieden müssen. Es sei ihm sehr schwer gefallen, "zu akzeptieren, dass ich kein Handballstar werden würde". Nach der Wende habe er Intellektuelle kennengelernt, die ihn "in die Theaterkantine mitschleppten", sagte Hübner dem "Zeitmagazin".

Er habe eine Welt entdeckt, "in der ich über Sprache und Gedanken Wege in neue Räume finden konnte. Gleichzeitig konnte ich die für mich neue Welt des Westens entdecken . Das war traumhaft", so der Schauspieler weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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