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"Olympia jederzeit und überall" - DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach begrüßt Live-Streaming der ARD

Archivmeldung vom 16.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der Olympischen Sommerspiele 2012 in London.
Logo der Olympischen Sommerspiele 2012 in London.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Dr. Thomas Bach, hat die Entscheidung der ARD, die Wettkämpfe der Olympischen Spiele in London zusätzlich über bis zu sechs parallele Livestreams im Internet zu zeigen, gelobt. "Das ist nur zu begrüßen, weil die Olympischen Spiele nur über eine Vielzahl von Kanälen abgewickelt werden können", sagte Bach in einem ARD-Interview.

Die ARD geht gemeinsam mit dem ZDF in London neue Wege und lässt die sportinteressierten Zuschauer umfassend an den Olympischen Spielen teilhaben, indem sie vielen Sportarten eine zusätzliche Bühne bietet. Die Livestreams ergänzen das Fernsehprogramm und präsentieren Olympia im Internet, auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs, sowie im HbbTV. Die Livestreams werden auf sportschau.de/olympia bereitgestellt.

"Das Internet bietet großartige Möglichkeiten, um zielgerichtet dem Fan einer bestimmten Sportart, aber auch um möglichst vielen Zuschauern die Olympische Begeisterung und die Olympischen Wettbewerbe zu vermitteln", sagte Dr. Bach, der auch Vize-Präsident des Internationalen Olympischen Komitees ist.

Die ARD plant, täglich bis zu 60 Stunden Live-Sport aus London zu streamen. "So garantieren wir größtmögliche sportliche Vielfalt", sagt Thomas Luerweg, Online-Sportchef des NDR.

Mit insgesamt rund 900 Stunden zusätzlicher Live-Berichterstattung decken ARD und ZDF von Badminton bis Wasserspringen alle Sportarten umfangreich ab. Dabei werden rund zwei Drittel der Sportereignisse von den ARD- und ZDF-Fachreportern kommentiert. Ob Bogenschießen oder BMX - vor allem Rand- und Trendsportarten profitieren von der neuen Strategie der ARD.

Über einen elektronischen Programmführer (EPG) sieht der User auf einen Blick, welche Disziplin oder welche Entscheidung live übertragen wird. Die Online-Zuschauer haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihre favorisierten Sportarten auszuwählen und zu sehen, welche Übertragungen geplant sind. "So können die Zuschauer und User ihr Olympia-Programm individuell zusammenstellen und möglichst viele Medaillenentscheidungen live erleben", sagt Luerweg.

Um nichts zu verpassen, bieten ARD und ZDF Highlight-Videos und ein so genanntes Time-Shifting-Verfahren an. Mit einer Pausenfunktion können die Live-Übertragungen angehalten und zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden.

Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk (ots)

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