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Galerist Judy Lybke ist Fan von Kanzlerin Merkel

Archivmeldung vom 18.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Neo Rauch, Brühl, 28. Oktober 2007
Neo Rauch, Brühl, 28. Oktober 2007

Foto: Hans Peter Schaefer, http://www.reserv-a-rt.de
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ostdeutsche Star-Galerist Judy Lybke hat sich als Fan von Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt. "Etwas Besseres als Frau Merkel konnte niemandem passieren. In Ost nicht und in West nicht", sagte Lybke, der als Entdecker des Malers Neo Rauch gilt, in einem Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit".

Die Kanzlerin gefalle ihm "wegen ihrer Art. Weil sie wirklich der Sache nachgeht." Ihm imponiere auch, so Lybke, dass Merkel wisse, "wo die Fallen von Ideologien liegen". Daran, dass Merkel Kanzlerin sei, sehe man, dass der Osten nach 1990 den Westen übernommen habe - und nicht andersherum. "Ich habe 1989 zwei Staaten untergehen sehen", sagte Lybke der ZEIT. Er sei froh, dass es die DDR nicht mehr gibt. "Aber auch, dass es keine alte Bundesrepublik mehr gibt", so der 52-Jährige.

In dem Interview verriet Lybke auch, dass er Lust habe, bald einmal einen Dax-Konzern zu führen: "Ich werde irgendwann mal den Job für eine Zeit mit einem Dax-Chef tauschen. Es gibt schon einen Plan", sagte der Galerist. Er selbst sei Manager und "einfach ein großer Verkäufer", so Lybke. "Ich könnte auch VW leiten. Oder irgendeinen anderen Dax-Konzern."

Maler Neo Rauch verdankt Zusammenarbeit mit seinem Galeristen auch seinen Kochkünsten

Der Maler Neo Rauch hat die Zusammenarbeit mit seinem Galeristen Gerd Harry "Judy" Lybke auch seinen Kochkünsten zu verdanken: "Kennengelernt habe ich Neo, weil er und Rosa, seine heutige Ehefrau - die beiden waren damals gerade frisch zusammen - so gut gekocht haben. Und ich hatte immer Hunger", sagte Lybke in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" kurz vor Beginn der wichtigsten deutschen Kunstmesse "Art Cologne". Lybke, heute einer der weltweit bekanntesten Galeristen, gilt als Entdecker Neo Rauchs, einem der bedeutendsten Maler seiner Zeit. In dem Interview sagte Lybke, er habe Rauch Anfang der 1980er Jahre in Leipzig erstmals getroffen. In der Zeit habe er sich für den jungen Maler Rauch auch als Aktmodell zur Verfügung gestellt. "Damit habe ich damals mein Geld verdient", sagte Lybke. "Fünf Jahre lang auch für Neo. Es gibt Leute, die mich nicht erkannt haben, wenn ich angezogen war. Ich habe davon gelebt", so der 52-Jährige. Viele Künstler seiner Galerie "Eigen+Art" habe er über seinen Job als Aktmodell kennengelernt, sagte Lybke. "Ich lernte auch viele Künstler kennen, die von der Hochschule abgelehnt worden waren. Die waren also Loser wie ich. Mit diesen Verlierern habe ich im April 1983 meine ersten Ausstellungen gemacht."

Seinen Durchbruch als Galerist erklärt sich Lybke auch dadurch, dass Deutschlands Westen, insbesondere die Kunststadt Köln, nach der Wende zu satt gewesen sei: "Wenn du nach Köln kamst zur Wendezeit - du musstest ja halb besoffen sein, auch tagsüber, um anerkannt zu werden. Du musstest ständig ein Bier in der Hand halten. Das dödelt dich natürlich zu auf Dauer", sagte Lybke. Die Leute in Köln seien "mal wacher" gewesen.

Lybkes Galerie "Eigen+Art" wurde im April 1983 in Leipzig gegründet. Sie feiert in diesen Tagen den 30. Geburtstag. Die Kunstmesse "Art Cologne" beginnt am 19. April.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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