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Hugh Jackman: "Im Herzen bin ich Tankwart - ich muss einfach freundlich sein"

Archivmeldung vom 10.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hugh Jackman (2011)
Hugh Jackman (2011)

Foto: Paul Cush at http://www.paulcush.com
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Schauspieler Hugh Jackman (44) spricht in der neuen GRAZIA (Ausgabe 42/13) über seine Rolle in dem fesselnden Psychodrama "Prisoners". "Ich musste jeden Morgen Gewichte stemmen", so Jackman, der einen Familienvater spielt, dessen kleine Tochter entführt wird, "und alle zwei Stunden essen. Die anderen am Set haben sich bestimmt gefragt: Wieso darf der fünfmal am Tag essen und wir nicht?" Was schlicht und einfach daran lag, dass der Australier direkt nach Drehende erneut in seiner Paraderolle als muskulöser Wolverine vor der Kamera stehen musste. "Aber keiner hat etwas gesagt, die waren alle sehr rücksichtsvoll."

Als ausgesprochen freundlich und warmherzig gilt Jackman übrigens selbst, was in der Filmbranche keine Selbstverständlichkeit ist. "Meine Frau nennt mich Senator Jackman, weil ich jedem immer gleich die Hand schüttle und mit allen Kellnern sofort ein Gespräch anfange." Er begründet das mit seinem Leben vor dem großen Hollywood-Erfolg. "Ich habe lange gekellnert - und fünf Jahre an der Tankstelle gearbeitet. Im Herzen bin ich Tankwart, ich muss einfach freundlich sein."

Eine deutlich härtere Seite zeigt er in seinem neuen Film, in dem er aus Angst um seine Tochter zu Selbstjustiz greift. Privat würde er zwar "vieles tun, um meine Familie zu beschützen - aber ich bezweifle, dass ich so weit gehen würde, jemanden zu entführen." Und fügt ironisch hinzu: "Bei meiner Frau wäre ich mir da nicht so sicher." Als ausgesprochener Familienmensch ist Jackman heilfroh, dass derzeit weder Sohn Oscar noch Tochter Ava Interesse bekunden, in seine Fußstapfen zu treten. "Oscar möchte am liebsten, dass ich meinen Job hinschmeiße. Und Ava meinte einmal nach einem Setbesuch zu mir: 'Daddy, du hast den langweiligsten Beruf der Welt.'"

Quelle: Gruner+Jahr, GRAZIA (ots)

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