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E-Books: Kein Wachstum mehr in Deutschland

Archivmeldung vom 11.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixabay.com/Pexels
Bild: pixabay.com/Pexels

Zwar werden E-Books von vielen gelesen - von einem Durchbruch mit steigenden Wachstumszahlen in Deutschland kann jedoch keine Rede sein. Laut einer heute, Donnerstag, veröffentlichten Online-Umfrage des Berliner Digitalverbands BITKOM unter 1.004 Personen ab 16 Jahren greift nur gut jeder Vierte (26 Prozent) zu digitalen Büchern. Damit bleibt der Anteil der E-Book-Leser auf dem Niveau der Vorjahre. Bereits im Jahr 2014 waren es 24 Prozent.

Es kommen keine neuen Leser

"E-Books haben echte Fans, es kommen aber keine neuen hinzu. Für viele Leser haben digitale Bücher einen Mehrwert geschaffen, ersetzen damit aber kaum gedruckte Titel", kommentiert BITKOM-Präsident Achim Berg die Ergebnisse der Erhebung. Immerhin: Etwas mehr als ein Drittel der Nicht-Nutzer (35 Prozent) kann sich vorstellen, künftig E-Books zu lesen.

Beliebtestes Ausgabegerät für E-Books ist der E-Reader, gut drei Viertel der Nutzer (77 Prozent) lesen damit privat oder beruflich. Jeder Zweite liest inzwischen über das Smartphone, gefolgt von Tablet-Computer (38 Prozent), Laptop (23 Prozent) und Desktop-PC (drei Prozent). Vor allem die Jüngeren lesen digitale Bücher: 47 Prozent der 16- bis 29-Jährigen nutzen E-Books. Unter den 30- bis 49-Jährigen sowie den 50- bis 64-Jährigen sind es jeweils 26 Prozent. In der Altersgruppe ab 65 Jahren liegt der Anteil der E-Book-Nutzer bei zehn Prozent.

Quelle: www.pressetext.com/Florian Fügemann

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