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Marianne Faithfull: "Es war dämlich, so viel Zeit mit den blöden Drogen zu verschwenden"

Archivmeldung vom 14.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Sie war Groupie der Rolling Stones, Junkie, Sängerin und ist heute eine begehrte Schauspielerin: Marianne Faithfull steht für das tabulose Leben. Zum Start ihrer Tragikomödie "Irina Palm" verriet die 60-Jährige nun, dass ihr 42 Jahre alter Sohn zu viel Freizügigkeit gar nicht mag.

"Als ich ihm die Story des Films erzählte, war er völlig entsetzt", sagte sie im Interview mit dem People-Magazin GALA (aktuelle Ausgabe, 14. Juni). "Ich erwiderte: 'Nicholas, jetzt reiß dich mal zusammen. Das ist schließlich kein Porno!'" Erst nachdem sie ihm versichert habe, dass keine Sekunde "gewisse männliche Körperteile zu sehen sind", habe er sich beruhigt. Faithfull spielt in "Irina Palm" eine Hausfrau, die als Hostess in einem Sexshop Geld für ihren kranken Enkel verdient.

Ihre Zeit als Ikone der "Sex and Drugs and Rock and Roll"-Ära mag die Britin in der Rückschau nicht missen. "Es stimmt, dass mich so ziemlich jeder, der nicht dabei war, darum beneidet. Die Wahrheit ist: Wir hatten irre viel Spaß!" Ihre Enkel Oscar, 13, und Nora, 10, wissen von der Vergangenheit der Oma bisher trotzdem nichts. "Warum sollten sie? Kinder interessieren sich nicht für solche Dinge."

Nur eine Sache bereut Faithfull heute aus ganzem Herzen. Schon in jungen Jahren hätte sie eigentlich gerne als Schauspielerin vor der Kamera gestanden. "Es war dämlich, so viel Zeit damit zu verschwenden, diese blöden Drogen zu nehmen."

Quelle: Pressemitteilung GALA

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