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Bedford-Strohm fordert Regeln für soziale Medien analog zu öffentlich-rechtlichen Sendern

Archivmeldung vom 31.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Heinrich Bedford-Strohm (2019)
Heinrich Bedford-Strohm (2019)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Heinrich Bedford-Strohm, Jahresempfang der Evangelische Akademie Tutzing am 17.1.2019 / #EATutzing" / Eigenes Werk

Der Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche Deutschlands, Landeschbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat nach dem Vorbild für öffentlich-rechtliche Sender Regeln für die Verbreitung von Inhalten im Netz gefordert. "Es muss analog zu den öffentlich-rechtlichen Medien pluralistisch zusammengesetzte Gremien geben, die grundsätzliche Kriterien auch für den Diskurs in den sozialen Medien durchsetzen", sagte Bedford-Strohm der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Bedford-Strohm weiter: "Wir möchten als Kirchen gerne dazu beitragen, die Digitalisierung verantwortlich zu gestalten." Bedford Strohm betonte: "In den sozialen Medien werden aus kommerziellen Gründen durch bestimmte Algorithmen häufig Inhalte nach oben gespült, die Hass transportieren und Unwahrheiten verbreiten." Nicht mehr Fakten seien dann die Grundlage für den Diskurs, sondern Inhalte, die der Rentabilität der sozialen Medien dienten. "Das stärkt die Extreme. Das können wir nicht so hinnehmen."

Quelle: Rheinische Post (ots)


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