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Leslie Jamison: "Suff" wird Frauen weniger verziehen als Männern

Archivmeldung vom 06.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Leslie Jamison (2014), Archivbild
Leslie Jamison (2014), Archivbild

Foto: Larry D. Moore
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die US-Autorin Leslie Jamison, selbst trockene Alkoholikerin, hält es für eine gängige Meinung, dass Frauen nicht so betrunken sein dürften wie Männer. Von Frauen erwarte man Fürsorglichkeit, daher gelte ihre Selbstzerstörung als egoistisch, sagte die 35-Jährige im "Zeitmagazin". Über ihre eigene Alkoholsucht hat sie das Buch "Die Klarheit" geschrieben, welches zuletzt auf deutsch erschienen ist.

Dem Magazin sagte sie: "Männer gelten viel eher als mythische Schurken, als selbstzerstörerische Genies, die geradezu heroisch gegen die vorherrschenden langweiligen Gesundheitskonventionen rebellieren. Aus den Abgründen, in die solche Männer tauchen, schöpfen sie, so die gängige Meinung, den Tiefsinn und die Schönheit ihrer Werke." Bei Frauen sehe das ganz anders aus, so Jamison. "Ihr Suff gilt als erbärmlich, selbstsüchtig, melodramatisch. Wie die Schriftstellerin Marguerite Duras sagte: `Eine trinkende Frau, das ist, wie wenn ein Tier, ein Kind tränke .`"

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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