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Lilo Pulver lehnt Comeback ab

Archivmeldung vom 24.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Liselotte Pulver, 1971
Liselotte Pulver, 1971

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F034157-0033 / CC-BY-SA
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die ehemalige Schauspielerin Liselotte Pulver will kein Comeback, obwohl sie immer noch Rollenangebote bekommt. "Mein letztes Angebot ist ein halbes Jahr alt: Ich sollte die Hauptrolle in ,Frau Ella` spielen, mein Filmpartner wäre Matthias Schweighöfer gewesen", sagte Pulver, die in den 50er- und 60er-Jahren ein Weltstar war, der "Bild am Sonntag". "Aber ich habe abgelehnt. Es war mir einfach zu viel Arbeit."

Bedauern würde sie die Absage schon, aber sie könne heute keine Hauptrolle mehr spielen, "weil ich aussehe wie ich aussehe. Schauen Sie, ich bin 83, da sieht man jede Anstrengung in meinem Gesicht." Als junges Mädchen sei das etwas anderes gewesen: "Da wurde das einfach weggeleuchtet."

International bekannt wurde Pulver 1961 in Billy Wilders Komödie "Eins, zwei, drei", in der sie das blonde Fräuleinwunder Fraulein Ingeborg spielte und in einer Szene in einem gepunkteten Kleid zur Musik von Aram Chatschaturjans Säbeltanz auf dem Tisch tanzte. 1964 war sie für ihre Rolle als Sonya in "Staatsaffären" für einen Golden Globe Award als Beste Nebendarstellerin nominiert.

Liselotte Pulver stand auch für zahlreiche französische Produktionen vor der Kamera, unter anderem zweimal an der Seite von Jean Gabin. Ihre wohl anspruchsvollste Rolle spielte sie in dem von Jacques Rivette inszenierten Film "Die Nonne" als Äbtissin, die sich in eine ihrer Schützlinge (Anna Karina) verliebt.

1980 wurde sie für ihr langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Im Laufe ihrer Schauspielkarriere erhielt sie sechsmal den Bambi.

2007 stand Pulver in "Die Zürcher Verlobung – Drehbuch zur Liebe" zum bislang letzten Mal vor der Kamera.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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