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Hinnerk Schönemann: Als Partygänger bin ich asozial

Archivmeldung vom 11.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Robert Stadlober, Stefanie von Poser, Nadja Uhl mit Hund Chica (Dr. Freud), Doris Dörrie, Natalia Avelon, Hannelore Elsner, Hinnerk Schönemann.
Robert Stadlober, Stefanie von Poser, Nadja Uhl mit Hund Chica (Dr. Freud), Doris Dörrie, Natalia Avelon, Hannelore Elsner, Hinnerk Schönemann.

Schauspieler Hinnerk Schönemann ("Nord bei Nordwest") meidet Partys, wo er nur kann: "Die Partys, auf denen ich in meinem Leben war, kann man an einer Hand abzählen. Mit Geburtstagen zusammengerechnet sind es vielleicht zehn", sagte der 45-Jährige im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Da bin ich richtig asozial, das kann ich nicht. Ich wüsste nicht, worüber ich mich mit den Leuten unterhalten sollte", fügte Schönemann hinzu.

Auch mit Alkohol kann der Schauspieler nichts anfangen: "Ab und zu trinke ich mal ein Glas Wein, aber die letzten anderthalb Jahre gar nichts mehr. Das ist an mir irgendwie vorbeigegangen, ich docke da nicht an." Eine der seltenen Ausnahmen habe er vor langer Zeit für einen Kollegen gemacht: "Ich hab mal einen Film mit Ulrich Tukur gedreht, da war ich Mitte 20. Er sagte irgendwann: Los, komm mit. Und dann hat er mich dazu genötigt, ein Bier zu trinken. Er hat mich so belatschert, dass ich es gleich auf Ex getrunken habe, das hatte ich noch nie gemacht und seitdem auch nicht mehr."

Lieber als auf Partys und roten Teppichen ist Schönemann auf seinem Bauernhof in einem Dorf bei Plau am See (Mecklenburg-Vorpommern). Den Job als Nebenerwerbslandwirt ermöglicht ihm aber erst der andere Beruf: "Ich habe den Luxus, dass ich es mir durch die Schauspielerei finanzieren kann, sonst würde es überhaupt nicht funktionieren. Wenn ich die Schauspielerei nicht hätte, müsste ich alles anders machen. Ich habe zu wenig Fläche, um damit viele Taler zu verdienen. Aber so habe ich es mir ausgesucht, und als ich die Chance hatte, habe ich nicht mehr losgelassen."

Im neuen Jahr stehen die Zeichen für den zweifachen Vater auf Familienzuwachs: "Ich habe eine neue Freundin, und das ist alles gut so. Sie wohnt zeitweise bei mir auf dem Hof, muss aber auch in Hamburg arbeiten. Im Frühjahr werde ich noch mal Vater - tolles Leben." Ab 23. Januar ist Schönemann in drei neuen Folgen der ARD-Krimireihe "Nord bei Nordwest" zu sehen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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