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EKD-Ratsvorsitzender ist vom Weiterleben nach dem Tod überzeugt

Archivmeldung vom 13.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Heinrich Bedford-Strohm (Nov. 2011)
Heinrich Bedford-Strohm (Nov. 2011)

Foto: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Heinrich Bedford-Strohm, ist vom Weiterleben nach dem Tod überzeugt. "Ich glaube, dass wir unsere Identität für immer behalten, also nicht in eine ewige Ursuppe einfließen", sagte Bedford-Strohm der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt".

Die Erwartung eines Lebens nach dem Tod sei für ihn "eine wunderbare Hoffnung". Philosophisch nehme sie "nicht weniger Gründe für sich in Anspruch als die Behauptung des Gegenteils". Er müsse auch seine Vernunft nicht vergewaltigen, um sich auf die Bilder der Bibel vom ewigen Leben einzulassen. Ob ein Leichnam in der Erde bestattet oder verbrannt werde, sei unerheblich: "Nicht das Sein, wie es jetzt ist, und nicht der Körper, aber der Leib bleibt."

Früher lehnten die Kirchen eine Feuerbestattung ab, weil sie darin einen Widerspruch gegen die Auferstehung des Leibes sahen.

Nach Bedford-Strohms Ansicht sollten die Kirchen ihre Hoffnungen überzeugter vertreten. "Die Leute wollen wissen, was wir glauben", sagte er. "Kein Mensch hört gern, dass sein Gegenüber sich zurückzieht und sagt, dass man eigentlich nicht wirklich etwas sagen kann."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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