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Joko Winterscheidt: "Wir stecken in der Scheiße!"

Archivmeldung vom 21.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Gruner+Jahr, BRIGITTE BE GREEN Fotograf: Gruner+Jahr, BRIGITTE BE GREEN
Bild: Gruner+Jahr, BRIGITTE BE GREEN Fotograf: Gruner+Jahr, BRIGITTE BE GREEN

Schluss mit lustig. Moderator Joko Winterscheidt regt sich in der neuen Ausgabe des Nachhaltigkeitsmagazins BRIGITTE BE GREEN ziemlich auf. Darüber, wie schwer es grünen Start-ups in der heutigen Zeit von Politik und Wirtschaft gemacht wird.

Denn was die meisten nicht wissen: Der 42-Jährige ist seit Jahren ein grüner Unternehmer, er produziert Socken ohne CO2-Fußabdruck und faire Schokolade - oder er versucht es zumindest: "Wie kann es sein, dass ich als Unternehmer eine eigene Schokolade machen möchte und mir gesagt wird: 'Aber du, das mit weniger Verpackungsmüll wird leider nichts.' Oder: 'Sorry, aber 100 Prozent ohne Sklavenarbeit können wir nicht garantieren.' Das will mir nicht in den Kopf! Warum dauert das alles so lange?"

In einem Essay gibt Winterscheidt Einblicke, wie er seine Socken klimaneutral produzieren wollte und bitter enttäuscht wurde: "Klar, es gibt den Klassiker: Bäume pflanzen. Kann man machen, ein Baum bindet im Lauf seines Lebens ja auch CO2 aus der Luft. Doch der Baum gleicht unsere Klimaschulden erst Jahrzehnte NACH seiner Einpflanzung aus! Da bin ich ja in Rente!" Da belüge man sich selbst, stellt der Moderator klar. "Wir stecken in der Scheiße!", so Winterscheidt, daher fordert er von der neuen Regierung jetzt Ansagen: Der CO2-Preis müsse deutlich rauf, es müssten echte Anreize für klimafreundliche Innovationen her und wegen ein paar Lobbyisten sollten nicht wieder alle Entscheidungen auf später verlegt werden. "Das Wasser steht uns eh schon bis zum Hals, da muss die Lobby nicht auch noch in den Pool pinkeln."

Quelle: Gruner+Jahr, BRIGITTE BE GREEN (ots)


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