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SWR-Intendant: ARD muss breiteres Meinungsspektrum abbilden

Archivmeldung vom 14.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Lücken- oder Lügenmedien (Symbolbild)
Lücken- oder Lügenmedien (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die ARD sollte nach Ansicht von SWR-Intendant Kai Gniffke ein breiteres Meinungsspektrum in ihrem Programm abbilden. "Wir sehen durchaus, dass wir noch stärker ein divergierendes Meinungsbild abgeben müssen", sagte der Chef des Südwestdeutschen Rundfunks der Wochenzeitung "Die Zeit".

Er wisse auch, dass man bestimmte Haltungen in der Belegschaft vielleicht nicht abbilde, so der Intendant weiter. Gefragt, ob sich etwa in "Tagesthemen"-Kommentaren auch jener Teil der Bevölkerung wiederfinde, der zum Beispiel die Energiewende oder die Frauenquote für falsch halte, sagte Gniffke: "Was wir lernen müssen, ist, respektvoll mit diesen Haltungen umzugehen und den Leuten nicht unterschwellig mitzugeben: Ihr müsst euren Lebensstil ganz furchtbar finden. Ich glaube, daran müssen wir arbeiten."

Die ARD habe aus Fehlern gelernt, sagte der frühere Chef der "Tagesschau", der seit 2019 die zweitgrößte ARD-Anstalt führt: "Was die Flüchtlingskrise betrifft, teile ich durchaus manche Kritik an unserer Berichterstattung. Aber bei Corona haben wir es deutlich besser gemacht, finde ich." Dass die "Tagesthemen" gerade mit einem Pro-und-Contra-Format experimentieren, zeige das Bemühen um mehr Meinungspluralität, so Gniffke. "Ich mache mir langfristig auch keine Sorgen, dass die Rolle des konservativen Kommentators bei uns vakant bleibt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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