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Skin-Regisseur Guy Nattiv: Ich fühle mich in der heutigen Welt nicht mehr sicher als Jude

Archivmeldung vom 05.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Guy Nattiv (2019)
Guy Nattiv (2019)

Foto: Author
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der am Donnerstag in den deutschen Kinos gestartete Spielfilm "Skin", der auf einer wahren Geschichte beruht, erzählt die Geschichte einer Läuterung: Ein einst militanter US-amerikanischer Neonazi schwört Rassismus und Gewalt ab.

Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" erzählt der israelische Regisseur Guy Nattiv von den Dreharbeiten und davon, wie er die Idee für den Film bekam: "Ich bin Enkel von Holocaust-Überlebenden, mütterlicherseits und väterlicherseits. Und es hat mich sehr berührt, dass ein Mensch, der Skinhead und Neonazi war, diese physische und mentale Verwandlung durchgemacht hat."

Die politische Situation der USA unter Präsident Donald Trump kommentiert der Regisseur wie folgt: "Ich fühle mich in der heutigen Welt nicht mehr sicher als Jude. Schauen Sie sich nur das Massaker in Pittsburgh an. Das ist unfassbar. In was für eine Welt bringe ich mein Kind? Der Hinterhof der USA wird gerade zum Vorderhof. Trump wird das ganz sicher nicht verändern."

Quelle: neues deutschland (ots)

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