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Schriftstellerin Juli Zeh fordert niedrigere Preise für E-Books

Archivmeldung vom 30.05.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Kleingeld: reicht für viele Tweets. Bild: pixelio.de, S. Hegewald
Kleingeld: reicht für viele Tweets. Bild: pixelio.de, S. Hegewald

Eine der erfolgreichsten deutschen Schriftstellerinnen, Juli Zeh, fordert niedrigere Preise für elektronische Bücher. "Ich glaube, dass man durch überhöhte Preise die Verbraucher zum Klauen erzieht", sagte Zeh der "Zeit". "Sie sind nicht bereit, für ein E-Book mehr als 20 Euro auszugeben, also machen sie Raubkopien. Die kriminelle Energie entsteht erst durch das Gefühl, abgezockt zu werden."

Die Schriftstellerin kritisierte auch, dass sie ihre E-Books nicht weitergeben kann. "Wer im Internet eine Datei kauft, dem ist sie einfach nicht so viel wert, wie die Verlage heute verlangen, auch weil sie mit Kopierschutz belegt ist. Man kann sie nicht einfach dem besten Freund leihen wie das gute alte Buch. Nach dem Motto: Reich mir mal das E-Book rüber."

In der seit Monaten tobenden Debatte ums Urheberrecht und die Frage, wie man es schützt, bezieht Zeh Stellung: "Ich stehe eher auf der Seite derer, die das Internet verteidigen. Aber ich bin trotzdem gegen das Raubkopieren. Beides kann man nämlich zusammendenken. Leider kapiert das momentan keiner."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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